Saisonale Rezepte für die Winterküche: So kochen Sie regional im Dezember

Im Winter brauchen wir extra viele Nährstoffe und Vitamine, um uns bei den niedrigen Temperaturen vor Krankheiten zu schützen und fit zu bleiben. Zum Glück bietet uns der Dezember leckeres und gesundes Wurzelgemüse, um uns durch die kalte Jahreszeit zu bringen. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Wurzeln, Knollen, Kohlsorten: Das Winter-Angebot auf den regionalen Wochenmärkten ist trotz der eisigen Temperaturen groß. Wir zeigen Ihnen köstliche Saisonrezepte für den Dezember.
Dieser Rote-Bete-Salat bekommt seine fruchtige Note durch das Granatapfeldressing und einen leicht herben Geschmack durch die gehackten Walnüsse. Der Fetakäse rundet den winterlichen Salat mit einer säuerlich-salzigen Frische ab.
Putzen Sie die Rote Bete und garen Sie die Knollen mitsamt der Schale in reichlich Salzwasser mit Kreuzkümmel und Koriandersamen für circa 45 Minuten. Wenn die Rote Bete bissfest ist, gießen Sie das Wasser ab und schälen sie vorsichtig, am besten mit Handschuhen. Schneiden Sie das Gemüse in mundgerechte Stücke.
Bereiten Sie eine Vinaigrette aus Apfelessig, Honig, den Ölen und Zitronensaft zu, alles gut verrühren. Geben Sie Salz, Pfeffer und die gelösten Kerne aus dem Granatapfel hinzu. Marinieren Sie die Rote Bete mit der Hälfte der Vinaigrette in einer Schüssel für eine halbe Stunde.
Mischen Sie die gehackte Petersilie unter die Rote Bete. Vor dem Servieren bröckeln Sie den Feta und die Walnüsse über den Salat und beträufeln ihn auf den Tellern mit dem restlichen Dressing. Reichen Sie Brot dazu.
Perfekt für die kalten Tage ist ein gebackener Gemüsekuchen. Wer nicht zu viel Zeit investieren will, kauft einen fertigen Quiche-Teig. Kombiniert mit herzhaftem Wirsing und Speck wird daraus der ideale Winterkuchen.
Zutaten für diese Quiche: eine Packung Quiche-Teig, 650 Gramm Wirsing, ein Apfel in Spalten geschnitten, drei Eier, 100 Milliliter Milch, 150 Gramm Sahne, ein halber Teelöffel Kümmel, eine Prise Muskatnuss, 100 Gramm Räucherspeckwürfel, Salz, Pfeffer und Butter für die Form.
Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor. Teilen Sie den gewaschenen Wirsing in einzelne Blätter und entfernen Sie die Blattrippen. Blanchieren Sie die Blätter kurz in kochendem Salzwasser. Anschließend schrecken Sie das Gemüse kalt ab und schneiden es in Streifen.
Fetten Sie eine Springform mit Butter ein und drücken Sie den Quiche-Teig an. Verquirlen Sie Eier, Milch und Sahne in einer Schüssel und geben Sie die Gewürze hinzu. Mischen Sie das Gemüse und die Speckwürfel unter. Verteilen Sie die Mischung auf dem Teig und legen Sie die Apfelspalten darauf. Backen Sie die Quiche in 45 Minuten fertig.
Kürbiszeit ist nicht nur im Herbst - auch in den Wintermonaten ist Kürbis als Lagerware noch erhältlich. Mit der folgenden Butternusskürbissuppe mit Apfel und Rosenkohl wird Ihnen selbst bei eisigen Temperaturen richtig warm im Magen!
Für vier Personen benötigen Sie folgende Zutaten: ein Kilo Butternusskürbis, 150 Gramm Rosenkohl, zwei Äpfel, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, einen Esslöffel Olivenöl, einen Teelöffel geriebenen Ingwer, ein Liter Gemüsebrühe, zwei Teelöffel Honig, zwei Teelöffel Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Chilipulver, geröstete Kürbiskerne und einen Schuss Sahne zum Garnieren.
Vorbereitung zum Kochen: Schälen Sie den Kürbis und entfernen Sie die Kerne. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in kleine Würfel. Entfernen Sie die äußeren Blätter und den Strunk vom Rosenkohl. Zerteilen Sie ihn anschließend in die einzelnen Blätter. Schneiden Sie auch die Äpfel in kleine Würfel.
Hacken Sie die Zwiebel und den Knoblauch klein. Geben Sie beides in eine heiße Pfanne mit Öl zum Andünsten und fügen Sie den geriebenen Ingwer hinzu. Geben Sie nun die Apfel- und Kürbisstücke dazu und dünsten sie kurz mit. Anschließend löschen Sie alles mit der Brühe ab und lassen die Suppe bei zugedecktem Deckel 20 Minuten köcheln.
Entfernen Sie einige Kürbis- und Apfelstücke und pürieren Sie die Suppe mit dem Stabmixer fein. Zum Schluss mischen Sie Salz, Pfeffer, Chilipulver, Zitronensaft und Honig in die Suppe. Richten Sie die Suppe in tiefen Tellern an. Garnieren Sie mit den Rosenkohlblättern, Kürbiskernen und einigen Tropfen Sahne.
Grünkohl ist eine echte Vitaminbombe! Wie wär's mit Linguine mit Grünkohl und Champignons? Dieses Rezept ist einfach und punktet mit vielfältigem Geschmack und wichtigen Nährstoffen.
Sie brauchen für dieses Wintergericht 400 Gramm Grünkohl, 200 Gramm Champignons, zwei Knoblauchzehen, vier Esslöffel Olivenöl, 150 Milliliter Gemüsebrühe, 500 Gramm Linguine, einen halben Bund Schnittlauch, einen Teelöffel Paprikapulver, Salz, Pfeffer und geriebenen Parmesan.
Teilen Sie die gewaschenen Grünkohlblätter von den Stielen. Blanchieren Sie die Blätter für sechs Minuten in kochendem Salzwasser. Danach kalt abschrecken, abtropfen lassen und klein schneiden. Dünsten Sie die feingehackten Knoblauchzehen in Olivenöl in einer Pfanne für zwei Minuten und geben Sie die geputzten und geviertelten Champignons hinzu.
Braten Sie nach einigen Minuten kurz den Grünkohl mit und löschen mit der Brühe ab. Lassen Sie alles für zehn Minuten köcheln und geben Salz, Pfeffer, Paprikapulver und klein gehackte Schnittlauchröllchen dazu. Währenddessen kochen Sie die Linguine nach Packungsanweisung. Die abgetropften Nudeln mischen Sie unter den Grünkohl und die Champignons. Servieren Sie die Nudeln mit geriebenem Parmesan.
Zum Schluss zeigen wir Ihnen noch eine klassische Winternachspeise: Apfelküchle mit Zimt und Zucker. So geht's: Schälen Sie vier Äpfel, entfernen Sie mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse und schneiden Sie die Äpfel in einen Zentimeter dicke Ringe. Bestreuen Sie die Ringe mit Vanillezucker.
Verrühren Sie sorgfältig 120 Gramm Mehl, eine Prise Salz, ein Eigelb und 125 Milliliter Milch. Mischen Sie einen Esslöffel zerlassene Butter und die abgeriebene Schale von einer halben Bio-Zitrone unter und lassen Sie den Teig für circa eine Viertelstunde quellen. Schlagen Sie zwei Eiweiße mit einem Teelöffel Zucker steif und heben Sie den Eischnee unter den Teig.