Saisonrezepte: Das schmeckt uns im Februar

Welche Obst- und Gemüsesorten haben im Februar Saison? Beim Obst ist die Auswahl knapp in den Wintermonaten. Außer Äpfeln werden Sie nicht viel aus regionalem Anbau finden können. Doch beim Gemüse gibt es eine große Auswahl an nahrhaftem Kohl- und Wurzelgemüse. Wir zeigen Ihnen leckere Rezepte für den Februar. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Die Steckrübe ist eine alte Gemüsesorte, die in den vergangenen Jahren ihr Comeback feierte. Der Vitaminlieferant ist eine Kreuzung aus Kohl und weißen Rüben. Im Supermarkt wird sie oft mit der Speiserübe verwechselt. Allerdings ist die Steckrübe größer als die Speiserübe und weist eine gelbe Färbung auf. Eingewickelt in eine Plastiktüte hält sich die Steckrübe wochenlang!
Steckrüben entwickeln ein wundervolles Aroma, wenn sie ein wenig gesüßt werden. Werden sie im Ofen zubereitet, erhalten sie zudem ein tolles Röstaroma. So wie beim folgenden Rezept...
Probieren Sie doch statt den klassischen Ofenkartoffeln mit Rosmarin diese winterliche Variante: Steckrüben aus dem Ofen mit Ahornsirup und Rosmarin, nach Belieben auch kombiniert mit Karotten.
Sie benötigen circa 700 Gramm geschälte Steckrüben mit abgeschnittenen Enden, Olivenöl, zwei Esslöffel Apfelessig, einen Esslöffel Ahornsirup, einen halben Teelöffel gehackten Rosmarin. Wer es scharf mag, verwendet zusätzlich noch einen halben Teelöffel Chiliflocken.
Heizen Sie zunächst den Backofen auf 200 Grad auf. Schneiden Sie die Steckrübe in ein Zentimeter dicke Keile. Mischen Sie die Stücke mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl und ausreichend Salz und Pfeffer. Verteilen Sie die Steckrüben auf einem Backblech, das Sie für circa 30 Minuten in den Ofen schieben. Die Steckrübe sollte dann vollkommen weich und etwas gebräunt sein.
Nachdem die Gemüsestücke fertig gebacken sind, geben Sie sie in eine Schüssel und beträufeln sie mit Essig. Lassen Sie nun für ein bis zwei Minuten das Gemüse im Essig ziehen und mischen Sie anschließend Ahornsirup, Rosmarin und Chili unter. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer, je nach Geschmack, nach.
Auch zerstampfte Steckrüben mit Kräuterbutter sind eine wundervolle Beilage zu Fisch und Fleisch oder bestehen als vegetarische Hauptspeise für sich. Die Zubereitung ist herzlich einfach ...
Für vier Portionen brauchen Sie circa ein Kilo geschälte Steckrüben in große Stücke geschnitten, Salz, Pfeffer und Olivenöl. Für die Kräuterbutter nehmen Sie 125 Gramm Butter, zwei Knoblauchzehen und zwei Esslöffel gehackte Petersilie und Schnittlauch.
Kochen Sie die Steckrübenstücke in einem Topf mit kochendem Wasser bei niedriger Temperatur circa eine halbe Stunde. Sobald die Steckrüben weich geworden sind, können Sie das Wasser abgießen und die Steckrüben wieder in den Topf geben. Zerdrücken Sie das Gemüse mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer, würzen Sie mit Salz und Pfeffer und geben Sie etwas Olivenöl hinzu.
Richtig lecker wird der Stampf, wenn Sie eine selbstgemachte Kräuterbutter dazu servieren. Dazu lassen Sie die Butter weich werden und mischen die zwei fein gehackten Knoblauchzehen sowie die gehackte Petersilie und Schnittlauch unter. Nun geben Sie die Butter über die noch heißen zerstampften Steckrüben. Kombinieren Sie das Gericht mit dem folgenden Saisonrezept ...
Zum Steckrübenstampf passt als vegetarische Alternative zu Fisch und Fleisch wunderbar ein Sellerieschnitzel. Für vier Personen benötigen Sie folgende Zutaten ...
Eine große Sellerieknolle, ein Ei, 100 Gramm Mehl, 150 Gramm Paniermehl, Salz und Pfeffer. Putzen und schälen Sie die Sellerieknolle und schneiden Sie sie in ein Zentimeter dicke Scheiben. Verquirlen Sie das Ei in einem tiefen Teller. Mehl und Paniermehl geben Sie ebenfalls in jeweils einen tiefen Teller.
Würzen Sie die Selleriescheiben mit Salz und Pfeffer. Wenden Sie nun das Gemüse abwechselnd in Mehl, Ei und im Paniermehl. Drücken Sie die Panade fest an die Selleriescheiben. Braten Sie die Gemüseschnitzel von beiden Seiten in reichlich Öl in einer Pfanne an. Tupfen Sie die fertig gebratenen Schnitzel mit Küchenpapier ab.
Im Februar können Sie sämtliche Kohlsorten genießen. Gerade bei Kindern ist das Gemüse allerdings nicht sehr beliebt. Verwandeln Sie unliebsamen Grünkohl zu einem knusprigen Snack und überraschen Sie die ganze Familie mit Grünkohlchips zum gemütlichen Filmabend.
Für die Zubereitung von köstlichen Grünkohlchips brauchen Sie eine Handvoll Grünkohlblätter, drei Esslöffel Olivenöl, einen Teelöffel Thymian, einen Teelöffel Salz und eine Prise Pfeffer.
Heizen Sie den Backofen auf 100 Grad vor. Entfernen Sie die Grünkohlblätter von den Stielen und zerpflücken Sie sie in mundgerechte Stücke. Waschen Sie die Grünkohlblätter und schleudern Sie sie vollständig trocken. Geben Sie die Blätter in eine Schüssel mit dem Olivenöl und den Kräutern und vermischen Sie alles gut miteinander.
Legen Sie die marinierten Grünkohlblätter so auf ein Backblech, dass sie nicht überlappen - nur so können sie gleichmäßig trocknen. Schieben Sie das Blech für circa 30 Minuten in den Backofen.
Wichtig: Öffnen Sie während der Backzeit alle fünf Minuten den Ofen, damit die Feuchtigkeit austreten kann und die Blätter richtig schön knusprig werden. Werden die Chips nicht Kindern serviert, so können Sie die Marinade auch mit Chili zubereiten.
Wärmen Sie sich an einem kalten Wintertag im Februar mit einer wohltuenden und vitaminreichen Mahlzeit: Kohlsuppe mit Zwiebel und Parmesan. Sie können die Suppe sowohl mit Wirsing als auch mit Weißkohl zubereiten.
Befreien Sie den Kohl vom Strunk und hacken Sie ihn fein. Die Blätter schneiden Sie ebenfalls klein. Erhitzen Sie das Olivenöl auf mittlerer Hitze in einem Topf und geben Sie den zerhackten Strunk und die Zwiebel mit Salz und Pfeffer hinein.