Da steckt so viel Gutes drin: Köstliche Eintöpfe für kalte Tage

Wenn die Tage kälter werden, können leckere Eintöpfe helfen, uns von innen zu wärmen. Dabei überzeugen nicht nur klassischer Bohnen- oder Gemüseeintopf, auch mit exotischem Curry oder würzigem Kartoffelgulasch können Sie Ihren Gaumen verwöhnen. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Ein echter Klassiker unter den sättigenden Eintöpfen ist das Kartoffelgulasch. Sie können es sowohl mit als auch ohne Fleisch genießen: Ersetzen Sie einfach im folgenden Rezept die Gemüsebrühe durch Fleischbrühe und genießen Sie Wiener Würstchen dazu.
Für ein deftiges ungarisches Kartoffelgulasch benötigen Sie folgende Zutaten: zwei Zwiebeln, eine rote und eine grüne Paprika, ein Kilo festkochende Kartoffeln, zwei Esslöffel Sonnenblumenöl, zwei Esslöffel Tomatenmark, 500 Milliliter Gemüsebrühe, zwei Karotten, einen Esslöffel edelsüßes Paprikapulver, einen Teelöffel Kümmel, zwei Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer und Crème Fraîche.
Würfeln Sie die Zwiebel klein, schneiden Sie die Paprika in Spalten und die Karotten in dünne Scheiben. Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden sie in grobe Stücke. Erhitzen Sie nun das Sonnenblumenöl in einem Topf und braten Sie die Zwiebeln, Karotten und die Paprika circa zwei Minuten an. Fügen Sie Kartoffelwürfel und Tomatenmark hinzu und braten Sie alles weitere zwei Minuten an.
Gießen Sie das Gemüse mit der Brühe auf und geben Sie die Gewürze hinzu. Lassen Sie alles aufkochen und zugedeckt für circa 25 Minuten garen. Das Gulasch können Sie nun mit Weißbrot und einem Klecks Crème Fraîche servieren.
Wenn es schnell gehen soll, kochen Sie einen einfachen Gemüse-Nudel-Eintopf. Die Zutatenliste ist ähnelt sehr einem herkömmlichen Nudelgericht. Der einzige Unterschied ist, dass die Nudeln und das Gemüse in einer schön warmen Gemüsebrühe schwimmen und uns im kalten Winter so richtig aufwärmen.
Für vier Portionen benötigen Sie ein bis anderthalb Liter Gemüsebrühe, 150 Gramm Spiralnudeln, zwei Karotten, eine Pastinake, eine Zucchini, vier große Tomaten gehackt, eine Handvoll Basilikumblätter, Salz und Pfeffer.
Bringen Sie die Gemüsebrühe zum Kochen und geben Sie die Nudeln und das in dünne Scheiben geschnittene Gemüse dazu. Kochen Sie alles für circa zehn Minuten, bis die Nudeln bissfest sind. Reduzieren Sie nun die Hitze und fügen Sie die Tomaten hinzu. Abschließend schmecken Sie den Eintopf mit Salz und Pfeffer ab und servieren ihn mit dem grob geschnittenen Basilikum.
Eintöpfe können auch exotisch schmecken. Im Grunde sind thailändische Currys nichts anderes als Eintöpfe: etwas dickflüssiger als eine klassische Suppe und durch die Zutaten sehr nahrhaft. Sie haben die Wahl zwischen roten, gelben und grünen Currypasten, die Sie als Basis für Curryeintöpfe nutzen können. Für die folgende Variante wird grüne Paste verwendet ...
Für eine sättigende Currysuppe für sechs Personen benötigen Sie zwei Teelöffel Erdnussöl, einen Esslöffel grüne Currypaste, zwei Kaffirlime-Blätter, 600 Milliliter Kokosmilch, einen Liter Gemüsebrühe, 800 Gramm in kleine Würfel geschnittenen Butternusskürbis, 120 Gramm längs halbierte Baby-Maiskolben, zwei Esslöffel Sojasauce, zwei Esslöffel Limettensaft sowie einen Teelöffel Zucker.
Erhitzen das Öl in einem großen Topf und braten Sie die Currypaste und die Kaffirlime-Blätter bei mittlerer Hitze für circa eine Minute an. Nun geben Sie die Gemüsebrühe und die Kokosmilch in den Topf und bringen alles zum Kochen.
Fügen Sie den Kürbis und die halbierten Maiskolben hinzu und lassen Sie sie für 15 Minuten köcheln, bis der Kürbis weich wird. Zum Schluss noch Sojasauce, Limettensaft, Zucker und Salz hinzugeben. Servieren Sie das grüne Curry in Schüsseln und bestreuen Sie es mit frisch gehacktem Koriander.
Auch dieses indische Linsengericht ist kein klassischer deutscher Eintopf, wie Sie ihn aus der Kindheit kennen. Dal wird mit indischem Naanbrot, gehacktem Koriander und Zitronenspalten serviert.
Für ein Dal benötigen Sie 175 Gramm rote Linsen, ein Kilo gehackte Tomaten, 300 Milliliter Kokosmilch, 600 Milliliter Gemüsebrühe, 25 Gramm Ghee (oder Butter), zwei klein gehackte Knoblauchzehen, eine klein gehackte Zwiebel, einen halben Teelöffel Kurkuma, einen Teelöffel Garam Masala, einen halben Teelöffel Chilipulver, einen Teelöffel Kreuzkümmel, vier Teelöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer.
Erhitzen Sie in einem Topf das Ghee und geben Sie Zwiebel und Knoblauch hinzu. Nach drei Minuten Andünsten fügen Sie die Gewürze hinzu und dünsten für eine weitere Minute alles an.
Im nächsten Schritt geben Sie Tomaten, Linsen, Zitronensaft, Gemüsebrühe und Kokosmilch hinzu und bringen den Inhalt des Topfes zum Kochen. Anschließend reduzieren Sie die Hitze und lassen alles für eine halbe Stunde vor sich hinköcheln. Fertig ist das wärmende Dal.
Bei dieser Mais-Gemüse-Chowder bleiben Sie garantiert nicht hungrig. Chowder ist ein amerikanischer Eintopf, der ursprünglich Fisch oder Meeresfrüchte enthält. Inzwischen gibt es ihn aber auch in der vegetarischen Variante.
Diese Zutaten brauchen Sie für die Zubereitung: einen Esslöffel Rapsöl, eine gewürfelte rote Zwiebel, eine gewürfelte rote Paprika, drei feingehackte Knoblauchzehen, eine große Kartoffel in Würfeln, 600 Milliliter Milch, 300 Milliliter Gemüsebrühe, 50 Gramm Brokkoliröschen, 300 Gramm Mais aus der Dose, zwei Esslöffel Mehl, 75 Gramm Cheddar, Salz und Pfeffer sowie gehackten Koriander.
Erhitzen Sie das Öl in einem großen Topf und geben Sie Zwiebel, Knoblauch, Paprika und Kartoffel dazu, dünsten Sie alles etwa drei Minuten an. Geben Sie nun das Mehl hinzu und dünsten weitere 30 Sekunden. Anschließend mit Milch und Brühe aufgießen und die Flüssigkeit etwas andicken lassen.
Nun geben Sie Broccoli und Mais in den Topf und kochen alles kurz auf. Anschließend die Hitze reduzieren und die Zutaten für 20 Minuten köcheln lassen. Danach rühren Sie 50 Gramm Käse ein. Zum Schluss schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab und servieren das Chowder in Schüsseln mit gehacktem Koriander und noch etwas Käse bestreut.
Klassische Bauern-Eintöpfe werden mit grünen Bohnen und Fleisch gekocht. Mit diesem simplen Bohneneintopf werden Sie auch die Oma erfreuen.