Tschüss, Chips und Erdnüsse: Das sind die gesunden Snack-Alternativen

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Egal ob man abends Freunde besucht oder sich einen Film auf der Couch anschaut: Kartoffelchips sind meist mit von der Partie. Wenn der Inhalt der Tüte erst mal verspeist ist, plagt einen oft das schlechte Gewissen: zu viele Kalorien, zu viele ungesunde Zusatzstoffe. Warum also nicht ohne ein schlechtes Gewissen snacken? Hier sehen Sie gesunde Alternativen zu Erdnüssen, Chips und Co.

Nehmen Sie sich die Zeit, ihren Snack selbst zu machen. Das hat den Vorteil, dass Sie wissen, was am Ende drinsteckt: keine versteckten Kalorien, Fette, Zucker oder Zusatzstoffe. Wer sich Zeit nimmt, um eine Knabberei extra vorzubereiten, der verspeist sie auch bewusster.
Rohkost ist eine gute Snack-Alternative: Sellerie, Paprika und Karotten kann man den ganzen Abend lang knabbern, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Gurke und Stangensellerie haben einen hohen Wassergehalt und sind kalorienarm. Damit das Gemüse beim Knabbern nicht zu trocken ist, empfiehlt sich ein Dip dazu.
Wie wäre es zum Beispiel mit Joghurt oder Frischkäse, um die Gemüsestücke einzutunken? Sie können im Supermarkt eine fettarme Variante wie zum Beispiel Skyr kaufen und mit Basilikum, Schnittlauch und anderen Kräutern würzen. Auch Tomatenstücke verfeinern den Dip.
Wie wär's mit einem Avocado-Dip? Avocados enthalten zwar viel Fett, doch es handelt sich um gesunde ungesättigte Fettsäuren. Wer die exotischen Früchte meiden möchte, kann zu Hummus greifen. Die Kichererbsen-Sesam-Paste ist leicht selbstgemacht.
Kichererbsen eignen sich als Erdnuss-Ersatz. Geröstet schmecken sie ausgezeichnet, haben einen hohen Eisen- und Kalziumgehalt und fördern die Verdauung. Vorsicht: Roh sind Kichererbsen ungenießbar - sie enthalten giftiges Phasin und Saponin. Deshalb vor dem Rösten unbedingt kochen.
Popcorn muss nicht ungesund sein. Klar, wer im Kino eine Jumbo-Packung süßes Popcorn verspeist, der hat allen Grund für ein schlechtes Gewissen. Stattdessen Mais zu Hause in einer Pfanne (mit Deckel!) zubereiten, mit Knoblauch oder Salz würzen und fertig ist der gesunde Snack.
Oliven sind nicht nur aufgrund ihrer mundgerechten Größe ein perfekter Snack. Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren, Natrium, Kalzium und Zink. Wer ein paar Kalorien mehr einsparen möchte, der greift zu grünen Oliven: Die sind etwas magerer als die schwarzen.
Wer nicht auf Chips verzichten möchte, sollte zumindest auf eine gesunde Alternative ausweichen. Zum Beispiel eine Zucchini in dünne Scheiben schneiden, mit Rosmarin, etwas Öl und Salz würzen und in den Backofen schieben. Das gleiche funktioniert auch mit Grünkohl, der im Rohr schön knusprig wird.
Chips können übrigens auch süß sein: zum Beispiel in Form von Apfelchips. Um sie zu Hause zu produzieren, braucht man etwas Geduld, doch es lohnt sich und ist zudem noch gesünder als Kartoffelchips. Äpfel in dünne Ringe schneiden und im Ofen bei niedriger Temperatur trocknen.
Auch Bananenchips sind eine gesunde Alternative. Sie lassen sich allerdings kaum zuhause herstellen. Daher am besten im Bioladen kaufen, auf Fairtrade-Siegel achten - und auf den Kaloriengehalt auf der Packung.