• Energiesparen ist das Thema des Jahres: Nicht nur für jeden Einzelnen, auch für Unternehmen.
  • Was, wenn ein Arbeitgeber auf die Idee kommt, die Beschäftigten dafür von zu Hause arbeiten zu lassen?
  • Ganz so einfach geht das nicht.

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Kürzer duschen, effizienter kochen - und verstärkt von zu Hause aus arbeiten? Die Anregungen, um im kommenden Herbst und Winter Energie einzusparen, sind vielfältig.

Erste Unternehmen erwägen bereits, zu diesem Zweck vorübergehend wieder mehr Homeoffice einzuführen. Aber dürfen Arbeitgeber ihre Beschäftigten ins Homeoffice verbannen, damit sie in Bürogebäuden die Heizung runterdrehen können?

Homeoffice für beide Seiten freiwillig

Ganz so einfach ist das nicht. Laut Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln, geht das nur mit Zustimmung des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin. "Homeoffice ist für beide Seiten freiwillig", so die Arbeitsrechtsexpertin. Grundsätzlich sind Arbeitgeber nämlich dazu verpflichtet, ihren Beschäftigten einen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

Umgekehrt gilt aber auch: Wer lieber von zu Hause arbeiten möchte - etwa um Fahrtkosten zu sparen - darf das nur, wenn der Arbeitgeber einverstanden ist. Ein Anspruch auf Homeoffice besteht ohne entsprechende Vereinbarungen nicht.

Die gesetzliche Pflicht für Arbeitgeber, Homeoffice anzubieten, die während der Corona-Pandemie zeitweise bestand, ist bereits im März 2022 ausgelaufen. Wie Schätzungen des Ifo-Instituts vom Mai zeigen, arbeitet immer noch knapp ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland im Heimbüro. (hub/dpa)

Energiespartipps: So gelingt es ganz einfach im Alltag

Für viele Maßnahmen zum Energiesparen muss man erst mal Geld investieren. Das können sich viele nicht mehr leisten. Mit diesen leicht umsetzbaren Tipps lässt sich aber auch was bewirken.