• Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt oder viel Geld für Lebensmittel ausgibt, bekommt die Inflation derzeit besonders zu spüren.
  • Verbraucherinnen und Verbraucher können mithilfe eines Rechners ermitteln, wie stark sie betroffen sind.

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Die Preise für Verbraucherinnen und Verbraucher steigen und steigen: Laut Statistischem Bundesamt im März um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Doch nicht jeder ist von der Teuerung gleichermaßen betroffen. Denn es kommt darauf an, wie sich die monatlichen Ausgaben aufteilen.

Pendler spüren Preisanstiege an der Zapfsäule eher als Berufstätige, die nah am Arbeitsplatz wohnen. Menschen, die ein Einfamilienhaus heizen müssen, eher als welche, die in einer Ein-Zimmer-Wohnung leben. Die persönliche Mehrbelastung kann daher deutlich höher oder auch niedriger liegen als die durchschnittlichen 7,3 Prozent.

Persönlicher Inflationsrechner gibt Aufschluss

Wer herausfinden möchte, wie hoch genau seine individuelle Teuerungsrate ausfällt, der kann den persönlichen Inflationsrechner des Statistischen Bundesamts nutzen. Darin lassen sich die eigenen monatlichen Konsumausgaben genauer den unterschiedlichen Güterbereichen zuteilen - etwa auf Ernährung, Wohnen, Mobilität und Freizeit.

Die Mieten zum Beispiel steigen dem Statistischem Bundesamt zufolge aktuell unterdurchschnittlich. Ein hoher Anteil der Miete an den Konsumausgaben insgesamt dämpft also die persönliche Inflationsrate. Überdurchschnittlich hohe Ausgaben für derzeit teure Nahrungsmittel und teures Heizöl hingegen bewirken genau das Gegenteil.

Wer vom persönlichen Inflationsrechner Gebrauch machen möchte, sollte zumindest annähernd wissen, welche monatlichen Gesamtausgaben anfallen und wie sich diese auf die einzelnen Bereiche aufteilen. Je genauer, desto exakter das Ergebnis. (sbi/dpa)

Trotz Preissteigerungen und Rekordinflation: Diese Produkte wurden günstiger

Die Inflationsrate in Deutschland steuert auf den höchsten Wert seit über 30 Jahren zu. Waren und Dienstleistungen werden für die Verbraucher und Verbraucherinnen immer teurer. Doch es gibt tatsächlich auch einige Bereiche, in denen die Preise trotz Rekordinflation gesunken sind. © ProSiebenSat.1