• Stromsparen wird in vielen Haushalten in Zeiten der Energiekrise immer wichtiger.
  • Das fängt schon bei kleinen Dingen an: Wer Wasser mit dem Wasserkocher und nicht mit dem Kochtopf erhitzt, spart Energie.
  • Es kommt in puncto Energieersparnis allerdings auf die Menge und die Art der Flüssigkeit an.

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Wer Wasser schnell und möglichst günstig erhitzen möchte, sollte zum Wasserkocher greifen. Er schlägt laut der Initiative Hausgeräte+ Mikrowelle und Topf bei jeder Wassermenge klar. Und gerade Wasserkocher mit integrierter Abschaltautomatik schützten vor Verschwendung.

Aber der Wasserkocher eignet sich nicht immer. Will man statt Wasser etwa Suppe erhitzen, empfehlen die Geräteexperten bei kleinen Mengen bis circa 500 Milliliter die Mikrowelle.

Ab etwa einem Liter wird es günstiger im Topf. Diese Mengen lassen sich aber ohnehin nicht mehr ganz unproblematisch in die Mikrowelle stellen.

Eierkocher benötigt im Vergleich zum Topf nur halb so viel Energie

Wer einen Eierkocher hat, kann mit ihm gut die Hälfte der Energie einsparen, die im Topf fürs Frühstücksei anfallen würde. Selbst dann, wenn auf dem Topf ein Deckel liegt und nach dem Ankochen die Leistung der Kochstelle rechtzeitig reduziert wird, so die Initiative.

Im Vergleich zur Zubereitung in einem Topf ohne Deckel verbraucht das Hartkochen von Eiern mit einem Eierkocher sogar nur ein Viertel der Energiemenge. (sbi/dpa)

Restwasser im Wasserkocher: Wegschütten oder weiterverwenden?

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Laut einer Umfrage der SGS Instituts Fresenius aus dem Jahr 2017 schütten 53 Prozent der Deutschen das übergebliebene Wasser weg, 47 Prozent nutzen es ein zweites Mal. Die größte Befürchtung war laut der Umfrage, ob im abgestandenen Wasser gesundheitsschädliche Keime entstehen können.