• Schon im Stress, weil Sie die Päckchen für Weihnachten noch nicht fertig haben?
  • Ein bisschen Zeit ist noch, aber dieses Jahr sollten Sie Pakete früher losschicken.
  • Das sind die Stichtage, damit die Post rechtzeitig zur Bescherung da ist.

Mehr Ratgeberthemen finden Sie hier

In so manchem Postamt werden die Schlangen schon länger. Kein Wunder: Wer zu Weihnachten Geschenke verschicken will, muss die Pakete rechtzeitig auf den Weg bringen. Ratsam ist es, die Sendungen einen bis zwei Tage früher als gewöhnlich loszuschicken, da das Sendungsvolumen zur Weihnachtszeit besonders hoch ist, rät der Paketverband BIEK - und das gilt dieses Jahr ganz besonders.

Der Verband rechnet im November und Dezember im Vergleich zu 2019 mit einer coronabedingten Verdopplung der Zuwächse bei den Paketsendungen.

Wer ganz sicher gehen möchte, dass sein Paket pünktlich zum Fest ankommt, sollte es bis zum 15. Dezember aufgeben, heißt es dort. Der Paketverband vertritt Paketdienste DPD, GLS, GO!, Hermes und UPS. Allein Hermes geht von Oktober bis Dezember von insgesamt rund 120 Millionen Sendungen aus - rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das sind die spätesten DHL-Termine

Auch bei DHL rechnet man mit einem noch nie dagewesenen Flut an Paketen: Statt seinen Lieben die Geschenke persönlich zu übergeben, müssen viele sie dieses Jahr per Post auf den Weg bringen. "Wir erwarten vor Weihnachten elf Millionen Pakete pro Tag", sagt Hans-Christian Mennenga von der Deutsche Post DHL Group. Das wären in der Tat so viele Sendungen wie noch nie. "Wir fahren unter Volllast", beschreibt Mennenga die Situation. Schlusszeiten für Einlieferungen bei DHL wurden in diesem Jahr etwas vorverlegt:

  • Paket- und Päckchensendungen im Inland: 19. Dezember, 12:00 Uhr
  • Pakete Nachbarländer: 14.12. (mit Service Premium: 18.12.)
  • Sonstige Europäische Länder: 10.12. (mit Service Premium: 14.12.)

Für Pakete, die über die Grenzen Europas hinaus reisen sollen, war der Stichtag bereits am 30. November, mit Service Premium wäre eine rechtzeitige Zustellung aber auch noch bei Versand bis 7. Dezember möglich. Bei dem teureren Service Premium werden Pakete bevorzugt und auf dem schnellstmöglichen Weg befördert.

Sendungen per Express

Auch andere Unternehmen stellen noch später angenommene nationale Sendungen rechtzeitig zum 24. Dezember 2020 zu. Nimmt der Versender Expressdienstleistungen in Anspruch, kann er das Paket teilweise noch am 23. Dezember versenden. Die Fristen für den internationalen Versand finden sich auf den Websites der jeweiligen Paketdienstleister.

Drei Tipps für den sicheren Versand

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte Sie beim Verpacken ein paar Dinge beachten:

  • Stabil verpacken: Die Verpackung sollte sich am Gewicht und der Empfindlichkeit der Ware orientieren. Zerbrechliche Geschenke sollten mit Luftkissenmaterial eingewickelt werden. Ein Warnhinweis reicht nicht in jedem Fall aus, da Pakete auch mit anderen, teils schweren Paketen unterwegs sind. Kleine Pakete schützt ein größerer Umkarton aus Pappe, der Leerraum kann etwa mit Zeitungspapier ausgestopft werden.
  • Karton säubern: Wer einen schon gebrauchten Karton nutzt, sollte alle Aufkleber, vorhandene Barcodes und andere missverständliche Angaben entfernen. Das vermeidet Missverständnisse. Die Adressen des Empfängers und Versenders sollten eindeutig sein. Wichtig ist ein Versandkarton mit intakten Laschen ohne sonstige Schäden.
  • Schmuck vermeiden: Der Versandkarton sollte nicht mit Geschenkpapier, Schleifen oder Paketschnur geschmückt werden. Der Schmuck kann sich in den automatischen Paketsortieranlagen verfangen. Weitere Informationen zur Verpackung und Kennzeichnung finden sich auf den Websites der Paketdienstleister.

Pakete abholen lassen

Wer den Trubel im Postamt vermeiden will, kann sein Pakete auch beispielsweise bei einer Packstation abgeben oder gegen eine Gebühr von einem Boten abholen lassen. Das bieten etwa DHL, Hermes oder UPS an. Dafür müssen die Pakete allerdings fertig frankiert sein, entsprechende Paketmarken oder QR-Codes lassen sich online generieren. Kommt der Zusteller ohnehin, um etwas abzugeben, kann man ihm die frankierten Sendungen häufig auch kostenlos mitgeben. (af)

Verwendete Quellen:

  • dpa
  • DHL
Bildergalerie starten

DIY-Weihnachtsgeschenke: Schnell und einfach selbstgemacht

Sie haben dieses Jahr überhaupt keine Lust auf Standard-Geschenke? Dann legen Sie doch diesmal selbst Hand an und basteln etwas Besonderes für Ihre Lieben.