Ein Abflussrohr ist kein Mülleimer. Dennoch landen dort täglich überschüssiges Bratfett, Essensreste oder die übriggebliebene Salatsauce. Aber alles, was durch den Abfluss verschwindet, kann Sie schnell wieder einholen.

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Gerade erst mussten in London zwei Fettberge, die zusammen etwa eine Tonne wogen, aus der Kanalisation entfernt werden. Solche Fettansammlungen entstehen, wenn Essen und auch heißes Fett in den Abfluss gekippt werden. Die Wasser-Fett-Mischung landet anschließend im Abfluss oder in der Toilette.

Dass dadurch das Abwasser verschmutzt wird, ist noch relativ offensichtlich. Was viele aber nicht wissen: Auch wenn das heiße Öl zunächst flüssig ist, wird es hart, sobald es erkaltet. Da Fette nicht wasserlöslich sind, lagern sie sich mit der Zeit an den Rohrwänden ab.

Bildet sich ein immer dicker werdender Fettschichtbelag an der Rohrwand, kann sich dieses innerhalb von wenigen Monaten vollständig mit Fett verschließen.

Zudem können Essensreste im klebrigen Fett im Abfluss oder Rohr haften bleiben und so für einen unangenehmen Geruch in der ganzen Küche sorgen.

Öl und Bratfett richtig entsorgen

Wie geht man also nach dem Kochen richtig vor? Lassen Sie zunächst das Öl oder Fett in der Pfanne kalt werden und wischen Sie es im Anschluss mit einem Küchentuch aus.

Dieses sowie sonstige Essens- und Ölreste können Sie - am besten in einem verschließbaren Gefäß - im Hausmüll entsorgen.

Um eventuellen Verstopfungen vorzubeugen, empfehlen Experten zudem, regelmäßig ein bis zwei Liter heißes Wasser mit Spülmittel in den Abfluss zu kippen. (awa/dag)

Verwendete Quellen:

  • RRR24: Spüle verstopft durch heißes Fett
  • NDR Online: Wohin mit Speiseöl-Resten?
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