Küche zu klein? So schaffen Sie Platz und Ordnung

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Viele träumen von einer großen Küche mit genügend Arbeitsflächen, einer Kochinsel in der Mitte des Raums und einer langen Tafel für ausgelassene Dinnerpartys. Doch auch eine kleine Küche kann mit den richtigen Tipps und Tricks genug Raum bieten, um die Kochleidenschaft auszuleben. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Der Raum ist klein, aber die Wände hoch? Dann nutzen Sie den hohen Küchenraum, um mit effizienten Oberschränken bis unter die Decke Küchenutensilien zu verstauen. Achten Sie beim Einräumen darauf, Teller, Gläser und Tassen, die Sie öfter benutzen, weiter unten zu platzieren. Küchengeräte, die seltener zum Einsatz kommen, können hingegen in den oberen Schränken verstaut werden.
Um extra Stauflächen in kleinen Küchen zu schaffen, gibt es einen praktischen Trick, den man bereits bei der Anschaffung der Küche mit einplanen sollte. Mit Karussell- oder Eckschränken kann man jede Ecke der Küche optimal ausnutzen und somit mehr Stauraum schaffen.
Wichtig bei der Einrichtungsplanung kleiner Küchen ist die bestmögliche Raum- und Platznutzung. Dabei bieten sich vor allem kleine Apothekerschränke an, die oft noch neben Ofen oder Geschirrspüler Platz finden. Hier lassen sich Flaschen oder andere stehende Konserven gut lagern, die sonst nur auf der Arbeitsfläche herumstehen und ein unordentliches Bild vermitteln.
Neben variabel ausfahrbaren Küchenschränken und Stausystemen gibt es die Möglichkeit, extra Arbeitsflächen in die Küche einzubauen. Falls es in Ihrer Küche an Abstell- und Arbeitsflächen mangelt, bieten viele Küchenbauer einen praktischen und raumschaffenden Trick: die ausziehbare Arbeitsfläche in Form eines Schneidebretts.
Mehr Platz schaffen Sie auch, indem Sie die Küchenarbeitsplatte verlängern, um eine Ablagefläche oder einen Tisch zu erhalten. Mit einer flexiblen Halterung lässt sich die Platte praktisch wieder einklappen, wenn sie nicht benötigt wird.
Um merklich mehr Platz in der Küche zu bekommen, kann alternativ auch ein klappbarer Esstisch an der Wand montiert werden. Nach jedem Mahl kann der Tisch dann schnell und unkompliziert wieder verschwinden oder zur Hälfte eingeklappt werden.
Auch Stühle stehen in kleinen Küchen oft im Weg herum. Eine praktische Lösung: Klappstühle. Analog zum Klapptisch lassen sich auch diese Stühle bei Nichtgebrauch schnell und platzsparend verstauen. Dazu gibt es viele stylische Designs, die sich schon lange nicht mehr auf dem Campingplatz verstecken müssen.
Wenn die Statik und die Raumaufteilung in der Wohnung es erlauben, kann ein Durchbruch zwischen Küche und Wohnbereich einen großen Einfluss auf die Wirkung der Küche haben. Dabei erscheint der Raum nicht nur durch gewonnene Helligkeit und Weite automatisch größer, sondern auch der Durchbruch an sich kann effizient genutzt werden ...
Wenn der Durchbruch nur die Hälfte der Wand in Anspruch nimmt, kann ein Sockel in Tischhöhe stehen gelassen werden und als Tresen oder Bar genutzt werden. In diesem Fall benötigt man dann keinen Klapptisch, aber wahlweise zusammenklappbare Barhocker.
Wenn der Küchenraum es zulässt, kann wahlweise auch das Fensterbrett in den Raum integriert werden. Ein verlängerter Fenstersims aus Naturstein oder Holz ist ein schöner Blickfang im Raum und ideal als kleiner Tisch für zwei Personen geeignet.
Auch das Fenster lässt sich als Raum nutzen. Mit Hängeleisten lassen sich dort Gartenkräuter im Topf platzieren. Die dekorativen Pflanzen gedeihen sehr gut mit Licht. Wenn die Stangen variabel herausnehmbar sind, lässt sich auch das Fenster weiterhin problemlos öffnen.
Ein weiterer Trick, um den begrenzten Raum in der Küche ideal zu nutzen, ist der Kauf von multifunktionalen Küchengeräten. So kann man Geräte mit mehreren Funktionen verbinden - wie etwa Waschmaschinen mit eingebautem Trockner oder Backofen mit zusätzlicher Mikrowellenfunktion.
Auch kompakte Küchenmaschinen, die mehrere Funktionen vereinen, sind nicht nur nützlich, sondern auch sehr platzsparend. Je mehr Funktionen in einem Gerät, umso raumsparender.
Mithilfe von Schrankmodulen mit Rollos müssen Küchengeräte nicht auf der Arbeitsfläche herumstehen und werden versteckt. Damit ist zwar kein extra Raum gewonnen, aber vor allem kleine Küchen profitieren von einem klaren System ohne offen herumstehende Geräte oder Geschirr. Ordnung wirkt ruhig und suggeriert mehr Raum und Platz.
Auch ein System im Regal hilft, Ordnung und Platz zu schaffen. Mit einer extra Sortierhilfe hat alles seinen Platz und Sie verhindern unübersichtliches Chaos in den Schränken.
Jeden Platz ausnutzen: Falls die Tassen nicht alle in den Schrank passen oder weitere Küchenutensilien wie Pfannenwender oder Kochlöffel keinen Platz im Regal finden, können auch die Wände genutzt werden. Mit Haken schaffen Sie zusätzlichen Stauraum und haben Dinge für den täglichen Bedarf immer griffbereit.
In einer kleinen Küche darf keine Wand ungenutzt bleiben. Mit Hängeleisten und Schienen können nicht nur Utensilien und Geschirr für den ständigen Einsatz verstaut werden, sondern mit dem richtigen Einsatz auch Kräutertöpfe, Geschirrtücher oder auch Schneidebretter und sogar Weingläser.
Messerblöcke nehmen ebenfalls unnötig Platz weg. Statt einer Magnetleiste können Sie auch einfach zu einer Lochplatte greifen, die typischerweise in Werkstätten Gebrauch findet, und so für Ordnung an der Wand sorgen. Hier ist dann Platz für Schwämme, Flaschenöffner oder anderes Kochbesteck.
Falls neben den Messern und den Regalen noch Platz an der Wand ist, können auch Magnettafeln für das Anheften von herumliegenden Einkaufszetteln oder anderen Notizen genutzt werden.
Nutzen Sie neben den Wänden auch die Zimmerdecke als Fläche für Stauraum. Hier lassen sich Regale oder Vorrichtungen anbringen, die Platz für Vorratsbehälter, Töpfe oder Körbe bieten. In dekorativen Hängekörben lassen sich Obst, Gemüse oder auch Kräuter lagern.