Die Tage werden heißer und aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten immer noch überdurchschnittlich viele Menschen im Homeoffice. Für viele Arbeitnehmer stellt der Sommer eine Herausforderung dar: Die Wohnung heizt sich auf und bei über 30 Grad wird es schwierig sich zu konzentrieren. Einige Tricks helfen dabei, die eigenen vier Wände so kühl wie möglich zu halten.

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An sehr warmen Tagen sollte man auf feuchtigkeitsdurchlässige Kleidung, leichte Mahlzeiten und ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, rät das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG).

Empfehlenswert ist der Griff zu lauwarmen Getränken, da sie dem Körper am schnellsten als Kühlmittel zu Verfügung stehen. Zu kühle Flüssigkeiten müssen erst vom Körper erwärmt werden, während Heißgetränke das Schwitzen fördern. Konkret rät das IFBG, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Auch über Wassermelonen, Gurken oder Tomaten lässt sich der Flüssigkeitsbedarf regulieren.

Homeoffice: Überflüssige Technik ausschalten

Vor allem im Homeoffice ist zu beachten, dass auch elektronische Geräte Wärme ausstrahlen. Ungenutzte Geräte sollte man daher ausschalten.

Am frühen Morgen sollte man den Raum lüften und anschließend abdunkeln - idealerweise mit einem Außenrollo. Dadurch bleibt es im Raum länger kühl und das Arbeiten wird angenehmer.

Für Fenster in der Dachschräge eignet sich eine spezielle Sonnenschutzfolie aus dem Baumarkt oder eine Sonnenschutzverglasung, rät die Verbraucherzentrale Berlin. Allerdings verdunkeln diese Hitzeschutzhilfen unter Umständen auch den Raum.

Zudem empfiehlt die Verbraucherzentrale nachts zu lüften, während die Temperaturen noch niedriger sind. Tagsüber sollte man dann die Fenster und Türen geschlossen halten.

Klimaanlagen richtig ausrichten

Auch Klimaanlagen können helfen, um die Luft in den eigenen vier Wänden abzukühlen. Dabei ist aber wichtig, den Luftstrom nie auf sich selbst, sondern an die Decke zu richten. Sonst droht ein Luftzug, der unangenehme Folgen haben kann - Halsschmerzen zum Beispiel.

Die weit günstigere Alternative zur Klimaanlage ist ein Ventilator. Dabei muss allerdings mit zusätzlichen Stromkosten von 5 bis 10 Euro im Jahr gerechnet werden, schreibt die Verbraucherzentrale. Bei einer Klimaanlage sind es zwischen 30 und 100 Euro. (awa/dpa)

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