Typische Fehler bei der Mülltrennung: Diese Dinge werfen Sie bestimmt in die falsche Tonne

Sind Sie ein Experte für Mülltrennung oder machen Sie auch die klassischen Fehler bei der Zuordnung? Wir verraten Ihnen, welche Dinge häufig in der falschen Tonne landen - und wie Sie es besser machen können. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Mülltrennung ist für die meisten Deutschen selbstverständlich. Dabei ist es oftmals gar nicht so einfach, vor den verschiedenen Tonnen die richtige Entscheidung zu treffen. Erfahren Sie in unserer Bildergalerie, welcher Müll regelmäßig falsch entsorgt wird - und wie Sie es besser machen können.
Schmeißen Sie Batterien in den Restmüll? Das ist definitiv falsch. Batterien gehören in keine der heimischen Tonnen. Bringen Sie Ihre Alt-Batterien zu einer geeigneten Sammelstelle. Viele Supermärkte und auch Tankstellen sind offizielle Rückgabestellen von Batterien - ganz kostenlos.
Besonders beim Altpapier gibt es einige Unklarheiten, viele Fehler können bei der Mülltrennung unterlaufen. So gehört Backpapier beispielsweise nicht in den Papiermüll, denn es ist mit einer dünnen Schicht Silikon überzogen und gehört somit in den Restmüll.
Schmeißen Sie nach Ihrem Einkauf pflichtbewusst den Kassenzettel in die Papiertonne? Das sollten Sie lieber nicht tun. Kassenbons bestehen ebenfalls aus beschichtetem Material, sogenanntes Thermopapier. Das ist besser beim Restmüll aufgehoben.
Sie sehen: Papier ist nicht gleich Papier - Geschenkpapier ist ebenfalls beschichtet und gehört zum Restmüll. Vorsicht auch bei Briefumschlägen: Adressetiketten, Sichtfenster und den Selbstklebeverschluss sollten Sie vor der Entsorgung des Umschlages abmachen und in den Restmüll werfen.
Auch verschmutztes Küchenpapier und Servietten sind im Papiermüll fehl am Platz. Generell sollten im Altpapier nur sauberes Papier, Pappen und Kartonagen landen.
Nicht nur Papier mit Essensresten sollte aus der Papiertonne verbannt werden. Benutzte Taschentücher sind dort aus Hygienegründen auch nicht erwünscht. Menschen, die bei der Sortierung beschäftigt sind, könnten sich mit Viren anstecken.
Statt herkömmlicher Plastiktüten verwenden immer mehr Menschen Tüten aus biologisch abbaubarem Kunststoff. Das ist an sich eine gute Entwicklung, allerdings landen diese kompostierbaren Beutel fälschlicherweise häufig beim Biomüll. Auch wenn kompostierbares Plastik aus Pflanzen hergestellt wird, gehört es nicht in die Biotonne, da es viel zu langsam verrottet.
Weder die Hülle noch die eigentliche CD oder DVD gehören zum Plastikmüll. Bei einer CD- oder DVD-Hülle handelt es sich nicht um eine Verkaufsverpackung, sondern sie ist Teil des eigentlichen Produktes. Die Datenträger selbst haben auch nichts in der gelben Tonne verloren. Das hochwertige Material kann erneut zu einer CD oder DVD recycelt werden und sollte zum Wertstoffhof gebracht werden.
Unwissenheit oder Faulheit? Tatsache ist, dass Schraubverschlüsse von Gläsern und Flaschen häufig beim Altglas landen, obwohl sie in die gelbe Tonne gehören.
Haben Sie mal wieder ein Glas beim Spülen zerbrochen? Macht nichts, Scherben bringen Glück! Allerdings nicht, wenn Sie im Altglascontainer enden. Trinkgläser haben einen höheren Schmelzpunkt als das Glas von Flaschen und gehören daher in den Restmüll.
Hand aufs Herz - schütten Sie Frittieröl in den Abfluss? Das könnte mit der Zeit zu Verstopfungen oder sogar zu Schäden an den Abwasserleitungen führen, da sich das Fett in den Rohren ablagern. Sammeln Sie Ölreste einfach in einer verschließbaren PET-Flasche, die Sie anschließend im Restmüll entsorgen.