Wäsche kann man nur im Sommer draußen trocknen lassen? Stimmt nicht. Im Winter klappt es wunderbar, wenn Sie ein paar wenige Tipps beachten.

Mehr Themen zu Haus & Garten finden Sie hier

Wenn Wäsche bei Minustemperaturen draußen gefriert, ist das schlecht oder? Nein, tatsächlich trocknet sie auf diese Weise sogar besonders gut - und das hat einen entscheidenden Grund.

Dahinter steckt das Zusammenspiel von Minusgraden, niedriger Luftfeuchtigkeit und leichtem Wind, die die Wäsche laut dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) problemlos trocknen.

Der feuchte Stoff gefriert dabei zunächst und wird entsprechend hart. Das gefrorene Wasser verdampft dann aus dem Stoff, ohne diesen wieder anzufeuchten.

Tipp: Warten, bis wirklich alles trocken ist

Man muss dann jedoch ein wenig anders als sonst mit ihr umgehen, damit sie keinen Schaden nimmt. Zu früh abgenommen, können die Textilien leicht brechen.

Daher darf man die Kleidungsstücke nur von der Wäscheleine nehmen, wenn sie wirklich trocken und wieder weich sind.

Außerdem berühren sich die einzelnen Stücke am besten nicht, rät der IKW. Der Wind sollte sie auch nicht gegen Wände oder Geländer stoßen können. (af/dpa)

Wäsche waschen: Das sind die häufigsten Fehler

Viel hilft viel? Beim Wäsche waschen ist oft das Gegenteil der Fall. Doch mit den folgenden Tipps sorgen Sie für strahlend saubere Wäsche und schonen auch noch Natur und Geldbeutel.