Es ist Filmabend, Getränke stehen kalt, Chips sind in der Schüssel. Siehst Du lieber mit Deinem Hund fern oder mit Deinem Partner? Eine Studie zeigt überraschende Ergebnisse über unser Freizeitverhalten mit den geliebten Vierbeinern.

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Kaum etwas ist so gemütlich, wie sich nach einem langen Tag auf die Couch zu kuscheln und in trauter Zweisamkeit einen Film zu schauen. Entweder mit dem Lieblingsmenschen – oder dem Lieblingstier. Eine Studie der Haustierbetreuung "Rover" aus dem Jahr 2021 ergab sogar, dass die meisten Menschen ihren Hund als Fernsehbuddy bevorzugen.

40 Prozent von 1.000 befragten Hundemamas und -papas aus den USA gaben an, lieber mit ihrem Vierbeiner vor der Glotze zu lümmeln als mit dem Partner oder den eigenen Kindern. Es gibt eben kaum etwas so Entspannendes wie einen pelzigen Kumpel neben sich, der darüber hinaus den Vorzug hat, in wichtigen Szenen nicht dazwischen zu quatschen.

Die Studie ergab außerdem, dass viele Hundehalter den gemeinsamen Filmabend mit ihrer Fellnase regelrecht zelebrieren. 57 Prozent der Befragten warten sogar so lange, bis der Hund da ist, bevor sie einen Film oder eine Serie starten. 70 Prozent der Befragten machen es dem Hund dafür sogar extra bequem, und einige bereiten sogar tierisch gute Snacks vor.

Seit Corona sind Vierbeiner beliebte TV-Partner.
Seit Corona sind Vierbeiner beliebte TV-Partner.

Gemeinsamer Fernsehkonsum durch Corona gestiegen

Interessant ist außerdem: Der gemeinsame Fernsehkonsum von Mensch und Hund ist durch die Corona-Pandemie stark gestiegen. 70 Prozent der Teilnehmer gaben an, sehr oft oder sogar immer mit ihren Hunden fernzusehen. 42 Prozent der Befragten sehen acht bis 15 Stunden wöchentlich mit den geliebten Vierbeinern fern, 21 Prozent sogar mehr als 16 Stunden pro Woche.

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Aber verstehen Hunde überhaupt, was sie da tun oder genießen sie die gemeinsame Zeit mit ihrem Lieblingsmenschen einfach? Letzteres überwiegt wahrscheinlich, aber tatsächlich verfolgen die Vierbeiner ebenso wie wir Menschen die Handlung im Fernsehen und reagieren auf bestimmte visuelle Reize mit Bellen. Das zeigen die Ergebnisse der Studie. In erster Linie zeigen die ausgiebigen gemeinsamen Fernsehabende aber eines: dass Du Deinen Fellkumpel lieb hast – und umgekehrt.  © Deine Tierwelt