Die gefährlichsten Schulwege der Welt

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Um zu ihrer Schule zu gelangen, müssen diese Kinder in Asien irrwitzige Wege durchs Gebirge, über Schluchten oder Flüsse zurücklegen.

Auf dem Weg zur Schule ist für Schulkinder Vorsicht geboten. Überall lauern Gefahren im Straßenverkehr - und nicht nur dort! Bilder aus aller Welt zeigen: Auf den gefährlichsten Schulwegen des Planeten gibt es Hindernisse, die die Vorstellungskraft überschreiten.
Schmaler Pfad: Gulu ist ein abgelegener Gebirgsort in einem Nationalpark voller Steilhänge und tiefer Schluchten. Der Weg, den die Schüler nehmen, ist teilweise weniger als einen halben Meter breit.
Gefährliche Abkürzung: Diese Hängebrückenkonstruktion trennt die Dörfer Suro und Plempungan in Indonesien. Die Schulkinder nutzen sie als Abkürzung auf ihrem Schulweg. Tatsächlich handelt es sich um eine Leitung, die Reisfelder bewässert. Darüber wurden Holzplanken gelegt, auf denen die Schüler mit ihren Fahrrädern balancieren.
Klassenzimmer in der Höhle: Vor 20 Jahren errichteten 16 Familien in einer riesigen Höhle in ihrem Heimatort Miao eine Schule. Die Höhle wurde über die Jahrtausende durch die Naturgewalten geformt.
So groß wie eine Flugzeughalle: In der Höhle werden fast 200 Schüler unterrichtet. Der Name der Schule, Dongzhong, heißt übrigens "in der Höhle".
Steiniger Weg: Viele der Schüler wandern bis zu drei Stunden über einen Steinpfad, um zu der Höhle zu gelangen. Nach dem Unterricht geht es über den gleichen Weg wieder zurück.
Vor fünf Jahren mussten Schulkinder zu ihrer Schule im Dorf Zhangjiawan noch eine steile Holzleiter erklimmen. Nachdem chinesische Medien über den gefährlichen Schulweg berichtet hatten, veranlassten die Kommunalbehörden den Bau eines sicheren Gehwegs.
Auch im chinesischen Liangshan ist es für die Kinder der 72 Familien, die in der Gegend leben, kein Leichtes, in die Schule zu kommen. Auf ihrem Schulweg müssen sie 800 Meter hohe Felsen erklimmen.
Dabei stehen den Kindern nicht immer Leitern zur Verfügung. Manchmal müssen sie auf dem blanken Fels zurechtkommen.
Hand in Hand: In China ist eine gute Schulbildung absolute Voraussetzung für beruflichen Erfolg. So kann die Schüler nicht einmal ein reißender Fluss vom Klassenzimmer fernhalten - wie hier bei Jiumiaozhai im Süden des Landes.
Umzug in die Schule: Dies rechts im Bild ist kein Ausflug, sondern der Schulweg für die Kinder aus dem chinesischen Nongyong. Während des Schuljahres wohnen viele von ihnen in der Schule. Vor und nach der Ferien müssen sie ihre Habseligkeiten jedoch über diesen Weg transportieren. Seit 2017 ist der Weg befestigt, siehe linkes Bild.
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