• Kinder sollten Vitamine und Nährstoffe bekommen und deshalb viel Gemüse und Obst essen.
  • Doch so einfach ist das gar nicht, denn einigen sagen Brokkoli, Zucchini und Co. gar nicht zu.
  • Mit spielerischen Tricks und Geduld lassen sie sich überzeugen.

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"Nein, das ess' ich nicht": Manche Eltern fühlen sich am Esstisch vielleicht an die Geschichte vom Suppenkaspar aus dem Struwwelpeter erinnert. Auch wenn es eher um Brokkoli oder Möhren geht, auf die der Nachwuchs partout keine Lust hat.

Das Wichtigste ist dann, erstmal ruhig zu bleiben. "Es ist völlig normal, dass Kinder manche Gerichte nicht essen wollen. Vor allem kleine Kinder lehnen Lebensmittel ab, die sie noch nicht kennen", informiert die Stiftung Gesundheitswissen. Sie rät, dranzubleiben. Manche Kinder müssten Lebensmittel häufiger probieren oder beobachten, dass auch die Eltern sie essen.

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Spielerischer Teller animiert zum gesunden Essen

Währenddessen können Eltern es mit einigen Tricks probieren. Etwa, indem Karotte, Gurke und Co. spielerisch angerichtet werden. Aus Rohkost können beispielsweise Gesichter auf dem Brot entstehen. Gemüse lässt sich auf dem Teller zu bunten Mustern zusammenbauen.

Und auch neue Namen können Rosenkohl und Spinat auf einmal attraktiver für den Nachwuchs erscheinen lassen. Die Ideen der Stiftung: "Kleine Bäumchen statt Brokkoli, Schneemannnase statt Möhren."

Ein weiterer Tipp: Ungeliebte Lebensmittel pürieren. In Saft oder Smoothie versteckt, sieht Obst oder Gemüse immerhin ganz anders aus als in der ursprünglichen Form. Und wird ein wenig versteckt vielleicht auch lieber gegessen oder getrunken.

Weniger als Erwachsene: So viel sollten Kinder essen

Wenn das Kind zu wenig zu essen scheint, kann das übrigens am irreführenden Vergleich mit den deutlich größeren Erwachsenenportionen liegen. Als Faustregel gilt hier laut der Stiftung: Eine Kinderportion Fleisch entspricht der Größe einer Kinderhand. Bei Gemüse, Hülsenfrüchten oder Beilagen wie Kartoffeln und Nudeln dürfen es ruhig zwei Kinderhände voll sein. (sbi/dpa)

Milch

Neue Studie mit Kindern: Ist Vollmilch oder fettarme Milch gesünder?

Viele Menschen gehen davon aus, dass Vollmilch aufgrund des höheren Fettgehalts zu Übergewicht führen kann. Aus diesem Grund ziehen viele Eltern auch bei der Ernährung ihrer Kinder fettarme Milch vor. Jetzt hat eine australische Studie mit einigen Vorurteilen aufgeräumt.