Zwei Studentinnen aus Bayern, die beim "Containern" von Lebensmitteln erwischt wurden, wehren sich gegen ihre Verurteilung.

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Ihnen geht es ums Prinzip: Heute (12.00 Uhr) wollen sie in Karlsruhe Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen. Die jungen Frauen hatten nachts in Olching bei München Obst, Gemüse und Joghurt aus dem Müll eines Supermarktes gefischt. Die Gerichte werteten das als Diebstahl und verurteilten die beiden zu Sozialstunden. Außerdem bekamen sie eine Geldstrafe auf Bewährung.

Die Studentinnen meinen, dass sie zu Unrecht schuldig gesprochen wurden. Wer sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetze, tue nichts Verwerfliches - im Gegenteil. Die Klage wird von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) unterstützt, die sich vor Gericht für Grund- und Menschenrechte engagiert. Vor Einreichung der Klageschrift ist im Karlsruher Schlosspark eine Kundgebung (11.00 Uhr) geplant.  © dpa

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