München (dpa/lby) - Finanzminister Albert Füracker (CSU) bekräftigt angesichts der hohen Steuereinnahmen des Bundes die bayerische Forderung nach der Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

Mehr News aus Bayern finden Sie hier

"Die Abschaffung des Soli für alle ist ein dringend notwendiger Schritt und eine Frage der Glaubwürdigkeit", sagte er am Montag einer Mitteilung zufolge. "Hier muss die SPD ihre Blockadehaltung endlich aufgeben - über 20 Jahre Soli sind genug."

Der Bund hat das vergangene Jahr laut einem Medienbericht mit einem unerwartet hohen Überschuss abgeschlossen. Dieser belaufe sich auf einen kleinen zweistelligen Milliardenbetrag, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der bisherige Rekordüberschuss lag 2015 bei 12,1 Milliarden Euro.

"Deutschland wird immer mehr zum Hochsteuerland", kritisierte Füracker. "Statt über neue, zusätzliche Steuern zu sinnieren, müssen die bestehenden Belastungen für die Menschen endlich reduziert werden." Auch die Unternehmen brauchen nach Ansicht Fürackers mehr Spielräume für Investitionen in Deutschland.  © dpa

Nachrichten aus anderen Regionen

In der kleinen oberbayerischen Gemeinde Gammelsdorf (Landkreis Freising) kommen am heutigen Samstag an die 300 Patrioten aus ganz Bayern zusammen.

Der FC Augsburg bestreitet einen schweren Auftakt in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga.