München/Fürth (dpa) - Sportchef Rachid Azzouzi vom Fußball- Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth hat sich trotz des aktuellen Höhenflugs bis auf Platz zwei für Besonnenheit und Augenmaß ausgesprochen.

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"Wir haben schon vor der Saison gesagt, dass wir nichts zügeln, wir setzen uns keine Grenzen", sagte der 50-Jährige in einem BR-Interview (Dienstag). Aber gerade im Erfolg müsse man Dinge immer wieder versuchen einzuordnen.

Was gerade im Verein passiere, "ist kein Zufall, man muss den Menschen immer wieder sagen, dass wir uns das alles erarbeitet haben, dass die Mannschaft Woche für Woche diese Leistung bringt", erklärte Azzouzi. "Wir sind vielleicht der wirtschaftlich schwächste Verein aktuell in der zweiten Liga - oder mit der schwächste Verein. Wir haben durch Corona in dieser Saison brutal eingespart, im Lizenzspieler-Etat, aber auch in der Geschäftsstelle. Überall haben Leute einfach versucht, den Rotstift anzusetzen", erklärte der Sportchef, der beim fränkischen Aufstiegskandidaten noch einen Vertrag bis Ende Juni 2022 hat.

Derzeit sei man "super zufrieden, wie sich die Mannschaft entwickelt", sagte Azzouzi und bekräftigte: "Wie gesagt: No Limit, keine Grenzen! Aber immer wieder einordnen, damit man auch weiß, wo wir herkommen."

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