Berlin (dpa/bb) - Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen schickt ein Kleinflugzeug in den Himmel über Berlin.

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Es soll voraussichtlich am Mittwoch zum ersten Mal im Einsatz sein und die Landesfläche streifenweise von West nach Ost beziehungsweise Ost nach West überfliegen. Das Ziel ist, durch sogenanntes Laserscanning ein aktuelles hochauflösendes digitales Geländemodell von ganz Berlin zu erzeugen, wie die Senatsverwaltung am Dienstag mitteilte.

Insgesamt sind drei Flugmissionen für das Airborne Laserscanning (ALS) vorgesehen. Die beiden übrigen Termine stehen nach Auskunft einer Sprecherin der Senatsverwaltung noch nicht fest. Ob der für Mittwoch geplante Flug zur Aufnahme der Gelände- und Oberflächenstrukturen Berlins stattfindet, hängt vom Wetter und maßgeblich von der Wolkenhöhe ab. Falls ja, bittet die Senatsverwaltung um Verständnis für die damit verbundenen Störungen.

Das digitale Geländemodell wird nach Angaben der Senatsverwaltung etwa für Stadtplanung, Klimamodelle, Starkregenrisikokarten, Tunnel- und Verkehrsbau sowie Wasserbau genutzt. Es muss erneuert werden, weil der bisher letzte Laserscan-Flug bereits rund zwölf Jahre her ist.

Bei der ALS-Technologie werden nicht sichtbare Laserstrahlen aus einem Kleinflugzeug ausgesendet. Sie tasten die Erdoberfläche und die Objekte darauf ab - darunter Häuser, Bäume, Stromleitungen und Masten. Auf diese Weise entsteht ein dreidimensionales Abbild der Erdoberfläche.

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