Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Bereits kurz nach Verlesung der Anklage ist am Dienstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Anhänger der Terrormiliz IS vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt geplatzt.

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Der 26-jährige Angeklagte und sein Verteidiger lehnten den Vorschlag des Staatsschutzsenates zu einer Verständigung ab. Danach hätte der wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagte Mann bei einem Geständnis mit höchstens zwei Jahren und acht Monaten Haft rechnen können. Das Gericht steht nun vor einer umfangreichen Beweisaufnahme und muss den Prozess im kommenden Jahr neu terminieren. AZ 5-2 OJs 14/17-3/18

Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 26-Jährigen vor, im Juli 2013 mit fünf anderen islamistisch eingestellten jungen Männern in Richtung Syrien gereist zu sein. In einer Militärbasis nahe des nordsyrischen Aleppo soll er sich zur Teilnahme am bewaffneten Kampf für den "Islamistischen Staat" angemeldet haben, kehrte aber im November 2013 wieder nach Deutschland zurück. Derzeit ist er nicht in Haft.  © dpa

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