Schwerin/Dassow/Lübeck (dpa) - Mit mehreren Veranstaltungen wird am heutigen Samstag auch in Norddeutschland an die Grenzöffnung vom 9. November 1989 erinnert.

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Die Regierung Mecklenburg-Vorpommerns hat zu einer Festveranstaltung nach Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg) eingeladen, um dort das historische Ereignis zu würdigen, mit dem die deutsche Wiedervereinigung eingeleitet worden war. Die Kleinstadt liegt an der B 105, über die sich im Herbst 1989 lange Autoschlangen gen Lübeck wälzten. Nach dem Festakt will sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Mittag in der Nähe des früheren Grenzübergangs Schlutup mit ihrem schleswig-holsteinischen Kollegen Daniel Günther (CDU) treffen.

Günther nimmt zuvor an einer CDU-internen Feier zum Mauerfall-Jubiläum in Zarrentin teil, die Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Vincent Kokert initiiert hat. Die Kirchen im Norden erinnern mit einem ökumenischen Gottesdienst am Samstagnachmittag im Dom zu Ratzeburg an die friedliche Revolution und den Fall der Mauer. Bei dem Gottesdienst sollen auch Zeitzeugen aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu Wort kommen.

Mit dem Mauerfall vom 9. November 1989 ging die deutschen Teilung nach mehr als 28 Jahren zu Ende. Die überraschende Grenzöffnung hatte SED-Politbüromitglied Günter Schabowski verkündet. Eine zentrale Feier zum 30. Jubiläum ist am Samstag in Berlin mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geplant.  © dpa

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