Berlin - Drei Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal und weiteren Gebieten im Westen Deutschlands sind fast alle gemeldeten Versicherungsschäden nach Angaben des Branchenverbandes GDV inzwischen beglichen.

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Mit rund 7,5 Milliarden Euro hätten die Versicherer nahezu die gesamte Schadenssumme ausgezahlt, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Für die verbleibenden zehn Prozent hätten sie Rückstellungen in Höhe von rund einer Milliarde Euro gebildet. Die Schadensregulierung sei damit bald abgeschlossen.

"Das ist ein gutes Signal an die betroffenen Menschen, auch wenn sie von Normalität noch weit entfernt sind", teilte die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des GDV, Anja Käfer-Rohrbach, weiter mit. Rund 200.000 Versicherte hätten bereits Zahlungen erhalten. Alle gemeldeten Hausratsschäden seien erstattet worden.

Starke Regenfälle und Überschwemmungen hatten im Juli 2021 große Landstriche im Süden Nordrhein-Westfalens sowie im Norden von Rheinland-Pfalz verwüstet. Mehr als 180 Menschen starben. Für die Versicherungen war es dem Verband zufolge die bisher teuerste Naturkatastrophe in Deutschland.   © Deutsche Presse-Agentur

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