Trier (dpa) - Es ist die erste Ausstellung, die einem großen Rätsel der Weltgeschichte nachgeht: Warum ist das Römische Reich, das kulturell so hoch entwickelt war, untergegangen?

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Rund 700 Exponate aus 20 Ländern sind vom 25. Juni bis 27. November bei der großen rheinland-pfälzischen Landesausstellung "Der Untergang des Römischen Reiches" in Trier zu sehen. Vor der Eröffnung stellen die drei beteiligten Museen die Ausstellung heute vor.

Das Rheinische Landesmuseum Trier als Hauptstandort der Sonderschau nimmt die Epoche des Römischen Reiches im vierten und fünften Jahrhundert historisch in den Blick. Die christliche Sicht übernimmt das Museum am Dom, die kunst- und kulturhistorische Perspektive das Stadtmuseum Simeonstift Trier. Neben dem Land Rheinland-Pfalz sind die Stadt Trier und das Bistum Trier an der Schau beteiligt.

Insgesamt wird mit mindestens 100 000 Besuchern gerechnet. Trier gilt als älteste Stadt Deutschlands und war einst größte Römermetropole nördlich der Alpen. Die Moselstadt hat sich als Standort für große Ausstellungen zur römischen Antike profiliert. 2007 zog eine Sonderschau über Kaiser "Konstantin den Großen" zig Tausende Besucher an, 2016 gab es eine Ausstellung zum römischen Kaiser Nero.

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