Saarbrücken/Kaiserslautern (dpa/lrs) - Wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit ist der Zoll in acht Unternehmen im Saarland und im Raum Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz angerückt.

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21 Personen seien am Dienstag überprüft worden, teilte das Zollamt Saarbrücken am Donnerstag mit. Es handele sich überwiegend um südostasiatische Staatsangehörige, die hierzulande ein Geschäft führen. Sie sollen Arbeitskräfte aus Vietnam mit oftmals falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt haben, hieß es.

Konkret wird den Unternehmern unter anderem vorgeworfen, Löhne vorzuenthalten, ausländische Arbeitskräfte einzuschleusen sowie den Mindestlohn unterschritten zu haben. "Unsere Kontrollen ergeben vielfach, dass die Notlage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer skrupellos ausgenutzt wird", sagte Anja Ball, Leiterin des Hauptzollamts Saarbrücken. Die Arbeitskräfte, die bei der Untersuchung keine Aufenthaltsgenehmigung vorzeigen konnten, wurden demnach vorläufig festgenommen.

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