Chemnitz (dpa/sn) - Etwa 750 Menschen haben am Samstag beim Christopher Street Day (CSD) in Chemnitz für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen demonstriert.

Mehr News aus Sachsen finden Sie hier

Sie waren bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von mehr als 30 Grad in den Stadthallenpark gekommen und hatten unter dem Motto "Fight with Pride" ihre Forderung nach Akzeptanz und Toleranz ausgedrückt, wie die Veranstalter mitteilten. Eine Parade gab es in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen wegen der coronabedingten Einschränkungen nicht. Diese solle im nächsten Jahr wieder stattfinden.

Laut Veranstalter und Polizei haben sich alle Teilnehmer an die Bestimmungen gehalten. "Auf der Rasenfläche um die Bühne herum waren für die Teilnehmer Kreidekreise markiert, in denen sich maximal vier Personen aufhalten durften", sagte Robert Lutz von den Veranstaltern. Das Programm auf der Bühne gestalteten die Band "Rules of this Game" aus Köln sowie der Künstler "MKSM" aus Berlin.

Der Christopher Street Day findet jedes Jahr in vielen Städten in aller Welt statt und erinnert an Ereignisse vom 28. Juni 1969: Polizisten stürmten damals die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten dadurch einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus. Der CSD soll an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern.  © dpa

Nachrichten aus anderen Regionen