Dresden (dpa/sn) - Der nur knapp gescheiterte AfD-Bundestagskandidat Andreas Harlaß aus Dresden hat Wahlbeschwerde beim Wahlprüfungsausschuss des Bundestages eingelegt.

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"Nachdem die unseres Erachtens erforderliche Nachzählung verweigert wurde, sieht auch die sächsische AfD die Wahlbeschwerde von Herrn Harlaß als gerechtfertigt an", erklärte sein Rechtsbeistand Joachim Keiler am Dienstag in Dresden.

Harlaß - Pressesprecher der AfD in Sachsen - hatte bei der Bundestagswahl am 26. September im Wahlkreis Dresden II-Bautzen II bei den Erststimmen nur 39 Stimmen hinter dem siegreichen CDU-Kandidaten Lars Rohwer gelegen. Laut AfD lag der Unterschied bei einer stichprobenartigen Nachprüfung des Kreiswahlleiters nur noch bei 35 Stimmen. Dennoch hätten weder Landes- noch der Kreiswahlleiter eine Veranlassung gesehen, alle Stimmen noch einmal nachzuzählen.

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