Leipzig (dpa/sn) - Mehrere Corona-Fälle haben den Bau der neuen Karosserie-Halle bei Porsche in Leipzig ausgebremst.

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Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurden der Baustellenbetrieb vorübergehend unterbrochen und die Zutrittsregeln angepasst. "Der Zutritt zur Baustelle ist nur noch mit negativem PCR-Test möglich. Zusätzlich wurden ein eigenes Testzentrum für die Baustelle errichtet sowie vorsorglich ein engmaschiges Testsystem eingeführt", hieß es. Die Produktion des Porsche-Werks sei nicht betroffen, da Baustelle und Werk räumlich vollständig voneinander getrennt sind.

Über den Corona-Ausbruch hatte zuvor die Chemnitzer "Freie Presse" berichtet. Demnach seien bisher rund 150 Personen betroffen, bei denen auch zu einem Teil die britische Corona-Mutation nachgewiesen worden sei. Bei den Erkrankten soll es sich um Mitarbeiter von zwei Baufirmen handeln, die vorwiegend aus Osteuropa stammen, hieß es. Porsche hatte nach eigenem Bekunden keine Erkenntnisse zur Zahl der Corona-Fälle vorliegen.

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