Jena (dpa) - Die Stadt Jena wird den beiden oberklassigen Fußballvereinen FF USV und FC Carl Zeiss keine Sondergenehmigungen für Training und den Spielbetrieb erteilen.

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Das Gesundheitsamt der Stadt habe analysiert, dass diverse Punkte des DFB-Hygienekonzeptes im Ernst-Abbe-Sportfeld derzeit nicht umsetzbar seien, sagte der Leiter des Krisenstabes der Stadt, Benjamin Koppe (CDU), der "Ostthüringer Zeitung" (Samstag). Der Deutsche Fußball-Bund hatte beschlossen, dass die Frauen-Bundesliga am 29. Mai und die 3. Liga einen Tag später wieder neu gestartet werden. In Thüringen dürfen die Mannschaftssportarten erst ab dem 5. Juni ins Training einsteigen.

Neben der Verweigerung von Sondergenehmigungen hat der Sicherheitsdezernent das DFB-Konzept überarbeitungswürdig beurteilt. "Selbst wenn der FC Carl Zeiss noch Chancen auf den Aufstieg hätte, wäre unser Vorgehen dasselbe", sagt Koppe.

Die Fußballer wollen laut einem Bericht der "Thüringer Allgemeinen" (Samstag) am Wochenende das Hygiene-Trainingslager in der Leipziger Sportschule beziehen. Für die Bundesligaspielerinnen ist ein Umzug angesichts von Arbeitsplätzen und Studium unmöglich. Die Drittliga-Kicker von Carl Zeiss belegen in der Tabelle abgeschlagen mit 17 Punkten den letzten Platz. Die Bundesligafrauen der USV sind bisher noch sieglos.  © dpa

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