Wiesbaden/Erfurt (dpa/th) - Im Corona-Jahr 2020 mit seinen Reiseeinschränkungen haben Touristen deutlich seltener in Thüringen übernachtet: Rund 6,7 Millionen mal verbrachten Besucher laut Daten des Statistischen Bundesamts von Januar bis Dezember die Nacht etwa in Thüringer Hotels.

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Das waren demnach 35 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Heftig fiel vor allem der Rückgang bei Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland aus. Diese gingen um gut 60 Prozent auf rund 250 000 zurück. Bei den Besuchern, die aus anderen Bundesländern nach Thüringen kamen, war der Rückgang mit rund 34 Prozent auf rund 6,4 Millionen zwar geringer, in der Summe aber immer noch drastisch.

Vor allem in den Städten Eisenach, Erfurt, Jena und Weimar blieben die Betten häufig leer: Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Übernachtungen dort um rund 47 Prozent auf etwa 1,37 Millionen zurück. Regional am geringsten verlief der Einbruch in der Thüringer Rhön. Dort übernachteten Besucher im vergangenen Jahr rund 371 000 Mal - rund 25 Prozent weniger als 2019.

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