Gruselige Orte in aller Welt

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Manche Orte haben eine düstere Vergangenheit und wirken auf den ersten Blick ganz normal, andere sind offensichtlich gruselig: Hier sind Gänsehautmomente garantiert.

In der tschechischen Gemeinde Luková steht die verlassene St-Georg-Kirche. Der Künstler Jakub Hadrava hat geisterhafte Gipsskulpturen auf die Bänke gesetzt. Touristen aus aller Welt wollen die gespenstische Szenerie besuchen.
Wenn es wirklich ein Tor zur Hölle gibt, dann ist es wohl in Derweze in Turkmenistan. 1971 hatten sowjetische Ingenieure versucht, ein natürliches Gasfeld niederzubrennen. Seitdem steht es in Flammen und es sieht auch nicht so aus, als würden es jemals erlöschen.
Nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl wurden alle 50.000 Bewohner der ukrainischen Stadt Pripyat so schnell wie möglich evakuiert. Beinahe alles wurde zurückgelassen. Die Autoskooter sehen so aus, als würden sie noch immer auf neue Kundschaft warten.
In der portugiesischen Stadt Évora steht die "Capela dos Ossos", die Knochenkapelle. Ein Mönch baute sie im 16. Jahrhundert und dekorierte die Wände mit circa 5.000 Knochen anderer Mönche. Zwei Körper hängen sogar von der Decke, einer davon gehört einem Kind.
Wie ein abgestürztes Raumschiff aus einer anderen Zeit mutet das Busludscha-Denkmal zu Ehren der sozialistischen Bewegung Bulgariens im Balkangebirge an. Dort, wo früher Bulgariens Kommunistische Partei ihren Sitz hatte, bestimmten jetzt Graffiti-Sprayer das Bild.
Im St.-Petri-Dom in Bremen gibt es mehrere Bleikeller, die Mumien enthalten. Das gruselige daran: Einigen Mumien fehlen Haare und Finger, die als Souvenirs mitgenommen wurden. Ein Finger und eine Kinderhand befinden sich im Goethehaus in Weimar, da der Dichter diese seinem Sohn August geschenkt hatte.
Das Leap Castle in Irland hat eine dunkle Vergangenheit. Mitte des 16. Jahrhunderts eskalierte eine Fehde zwischen zwei Brüdern des O'Carroll Klans. Während der Messe und vor den Augen der gesamten Familie erstach der eine Bruder den anderen, der Priester war.
In der philippinischen Gemeinde Sagada machen sich die Bewohner viele Gedanken über ihre Toten: Damit sie näher am Himmel sind, hängen sie die Särge mit den Verstorbenen an Klippenwände.
Unter der französischen Hauptstadt Paris erstrecken sich Katakomben mit einer Länge von 300 Kilometern, circa sechs Millionen Körper liegen hier begraben. Ein Teil ist ein offizielles Museum und für Besucher zugänglich.
Das Grand Hotel Prishtina im Kosovo ist schon lange nicht mehr so großartig. Während dem brutalen Balkankonflikt in den 90er-Jahren benutzten die serbischen Aktivisten das Hotel zur Folter und Exekutierung ihrer Gefangenen.
Dieser jüdische Friedhof in Prag ist beinahe 600 Jahre alt. Nach der jüdischen Tradition werden Tote niemals aus ihren Gräbern entfernt, weshalb nach einiger Zeit Verstorbene einfach darüber gelegt wurden. Der Friedhof ist bereits zwölf Schichten tief und beherbergt 100.000 Körper.
Dieses Bild der "Le Tophet" in der tunesischen Stadt Karthago hat eine traurige Geschichte: Wenn bei den altertümlichen Tunesiern harte Zeiten anbrachen, opferten sie hier Tausende ihrer Kinder.
Die japanische Insel Hashima war einst das zu Hause von 5.000 Minenarbeitern. Als die Minen 1974 versiegten, verließen die Bewohner ihre Häuser für immer. Seitdem ist die Insel dem Verfall ausgesetzt.
Der "Berg der Kreuze" ist ein Wallfahrtsort in Litauen. Seit mehr als 150 Jahren bringen Gläubige Kreuze mit und hängen sie hier auf. Inzwischen sind es mehr als 100.000.
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