Orte wie nicht von dieser Welt

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Leuchtende Gletscherhöhlen und erstarrte Lavaseen: Hier kann man ins Zweifeln kommen, auf welchem Planet man sich befindet.

Der Vatnajökull auf Island ist einer der größten Gletscher Europas. Sein Jahrhunderte altes Eis kann faszinierend viele Farben annehmen. Bei einem Spaziergang durch seine Höhlen kann man schon ins Zweifeln kommen, auf welchem Planeten man sich gerade aufhält.
Das Tor zur Hölle öffnet sich in der Wüste von Karakum - so sehen es zumindest die Menschen in Turkmenistan, die dieses Erdloch so genannt haben. Die Öffnung zu einer mit Methangas gefüllten Höhle steht in Flammen, seit dort ein Bohrturm im Jahr 1971 zusammenbrach.
In der Senke Badwater im kalifornischen Death Valley sorgt Salz dafür, dass der Boden diese ungewöhnliche Form annimmt. Es handelt sich dabei um das Becken eines urzeitlichen Sees.
Das äthiopische Dallol ist der heißeste Ort der Erde. Als ob das nicht lebensfeindlich genug wäre, sprudelt hier auch noch pure Säure aus dem Boden und sammelt sich zu einer kuriosen Seenlandschaft.
Das Wasser, das aus der Schwefelquelle Badab-E Surt im Iran fließt, hat diese Sinterterrassen geformt.
Der Antelope Canyon in Arizona wurde von einem Bach gebildet, der nur selten Wasser führt.
Am russischen Baikalsee herrscht von Anfang November bis Ende März Dauerfrost. Wenn der See zufriert, werden auf seiner Oberfläche Eisstraßen angelegt.
"Encontro das Aguas" - das Treffen der Wasser - nennen die Brasilianer den farbenfrohen Zusammenfluss des Rio Solimões und des Rio Negro.
Eine Schafherde zieht über den gefrorenen Puma Yumco See im Südwesten Tibets. Damit das Eis nicht unter dem Gewicht der Tiere nachgibt, treiben die Hirten sie in einer Reihe zu einer Insel in dem Gewässer auf 5.070 Metern über dem Meeresspiegel.
Die riesige Thermalquelle Grand Prismatic Spring gehört zum Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming. Mikroorganismen im Biofilm am Rand der Quelle erzeugen die surreal wirkenden Farben.
Der Yuanyang-Kreis in China ist berühmt für seine faszinierende Landschaft aus Reisterrassen. Sie wurden bereits vor 1.300 Jahren mit einfachsten Mitteln angelegt.
Lava und Asche des Ätna erzeugen diese faszinierende Färbung des Bodens um den ständig aktiven Vulkan auf Sizilien.
Der Río Tinto heißt nicht umsonst "roter Fluss": In seinem Verlauf nimmt der Fluss in Andalusien von Rosa über Ziegelrot bis Violett verschiedene Färbungen an. Die Ursache sind Schwermetallminerale aus einer Erzlagerstätte bei seinem Ursprung.
Von Februar bis März verwandeln sich 390.000 Hektar Land im chinesischen Luoping in ein goldenes Meer. Der Grund ist der blühende Raps, der auf den riesigen Feldern angebaut wird.
Mit mehr als 10.000 Quadratkilometern ist der Salar de Uyuni die größte Salzpfanne der Erde. Die Fläche im Südwesten Boliviens entstand vor mehr als 10.000 Jahren durch das Austrocknen des Sees Tauca.
Fühlen auch Sie sich bei diesem Bild an den Film Avatar erinnert? Das wäre kein Wunder, denn die Filmemacher hatten diesen Ort als Vorbild für die außerirdische Landschaft im Kinostreifen: den Zhangjiajie Waldpark in der chinesischen Provinz Hunan.
Die Berge im chinesischen Zhangye Danxia Nationalpark sind tatsächlich gestreift. Verschiedenfarbige Mineralienschichten wurden über Jahrmillionen zusammengepresst.
Was hier wie ein Ölgemälde wirkt, sind Sandsteinformationen im Naturschutzgebiet Vermilion Cliffs National Monument in Arizona.
Wegen dieser gespenstisch anmutenden Kalksteinsäulen wird das Hoodoos Valley in Utah auch "Valley of the White Ghosts" genannt.
Auf einer Fläche von 500 Quadratkilometern wurden auf der Nazca-Ebene in Peru zwischen 600 und 800 vor Christus gigantische Scharrbilder in die Erde gezeichnet. Sie sind nur aus der Luft zu erkennen.
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