Trauminsel Boracay: Präsident nennt sie "Kloake"

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Rodrigo Duterte, Präsident der Philippinen, riegelt die Trauminsel Boracay für sechs Monate per Dekret ab. Sie stinkt ihm.

Mehr als 4.500 Hotels, Gaststätten und Geschäfte auf Boracay leben von Touristen. Mindestens ein halbes Jahr lang wird kein Gast zu erwarten sein.
Vor allem der Tourismus auf Boracay soll dafür verantwortlich sein, dass die Gewässer der Insel so verschmutzt sind. Das Wasser stinke. "Und nach was? Nach Scheiße!", sagt Duterte.
Messungen des Meerwassers haben ergeben: Hier tummeln sich extrem viele E.coli-Bakterien, die auch im menschlichen Darm vorkommen. Auf Boracay gibt es keine funktionierende Kanalisation.
Abwässer werden auf Boracay einfach ins Meer geleitet. Hier taucht ein Rohr aus dem Boden auf und gleich wieder ins Meer ein.
In den nächsten Monaten werden auf der Trauminsel Boracay wegen des Besuchsverbots sicher erheblich weniger Flieger landen.
Einen solchen Sonnenuntergang können nur noch die Einheimischen der Trauminsel bewundern.
Hundertschaften der Polizei und Armee haben das Kommando auf Boracay übernommen. Sie sollen der Umweltverschmutzung Herr werden.
Abreise von Boracay - 2017 noch von einem Reisemagazin zur "schönsten Insel der Welt" gekürt.
Solche Schilder sieht man hier jetzt öfter: die Hotels und Restaurants bleiben geschlossen.
Am 26. Oktober 2018 soll die Insel wieder für den Tourismus geöffnet werden. Solche Strände erwarten dann die Besucher.
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