Darf's ein neues Auto sein? Oder doch lieber ein Wohnmobil? Mit dem Westfalia Projekt GP1 bekommen Kundinnen und Kunden beides – basierend auf dem neuen Ford Transit Custom, der gemeinsam und teilweise baugleich mit dem VW Transporter sein soll. Mehr über die Entwickung des neuen VW Multivan gibt es hier.

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Viele Bilder zeigt Westfalia bislang noch nicht, nur erste Infos zu dem neuen Campervan-Konzept. Der GP1 auf Custom-Basis kommt mit zwei Schiebetüren. Das klingt zunächst nicht spektakulär, ganz konkret bringt das viel Multifunktion: Dadurch lassen sich Einzelsitze je nach Bedarf aus- oder einbauen und von der Nutzung als 4- bis 6-Sitzer bis zum Transporter ist somit alles möglich.

GP1: Aufstelldach-Campervan für Urlaub und Alltag

Dank der flexiblen Bestuhlung und dem Schienensystem kann man den Ford Transit Custom im Alltag als Familienkutsche oder Transporter nutzen. Die serienmäßige Camping-Ausstattung wiederum ermöglicht einen Wochenend- oder längeren Campingtrip mit bis zu vier Personen.

Zum Konzept des GP1 gehört ein Aufstelldach mit einem Faltenbalg, das sich nach vorn öffnet und sich von selbst beim Einklappen einzieht. Der Verschluss soll sich dadurch mit nur einer Hand bedienen lassen.

Ist das Dach aufgeklappt, bietet es ein Dachbett für bis zu zwei Personen mit 2,00 Metern Länge und 1,27 Metern Breite. Ein Bettmodul hinter der Sitzbankreihe lässt sich zu zwei weiteren Schlafplätzen im Erdgeschoss umbauen. Hier ist die Liegefläche 1,90 x 1,12 Meter groß.

Zwischen C- und D-Säule bringt der GP1 ein modern designtes Schrankmodul mit weiteren Funktionen unter. In dem Möbel mit seinen abgerundeten Kanten befindet sich neben einer kleinen Kochgelegenheit eine Wasseranlage mit Spüle, Frisch- und Abwassertank (25 Liter/15 Liter). Die 25-Liter-Kompressorkühlbox lässt sich herausnehmen und auch außerhalb des Fahrzeugs nutzen. Weiter hinten kann man Kleidung oder Sportgeräte in den Schrank packen.

Fürs komplett autarke Übernachten fehlt zwar eine Toilette, doch für Strom ist gesorgt. Zwei 95-Ah-AGM-Batterien bringt der GP1 mit, die sich via 230-Volt-Außenanschluss aufladen lassen. Mehrere USB-Steckdosen stillen den Elektro-Hunger unterwegs. Eine Luftstandheizung ist ebenfalls eingebaut. Ein dimmbares Ambientelicht und ein Touch-Display für die Campingfunktionen runden die Bordtechnik ab.

Alle Fenster im Wohnbereich verfügen über Verdunkelungsrollos. Ein Campingtisch und zwei Stühle sind ebenfalls Teil der Ausstattung.

Zwei Varianten: Premium und Basic

Kaufinteressierte können zwischen zwei Ausstattungen wählen. Beide Varianten des GP1 basieren auf dem Transit Custom in Titanium-Line, der hochwertigsten Ausstattung von Ford.

Die vollausgestattete Premium-Version hat die komplette Camping-Grundaustattung dabei und entspricht etwa dem VW California Ocean, Mercedes Marco Polo oder Pössl Campster. Die Classic-Version ist etwas weniger üppig bestückt und quasi das Pendant zu VW California Beach, Marco Polo Horizon oder Pössl Vanstar.

Westfalia GP1 Premium

  • Basisfahrzeug: Ford Transit Custom in Titanium-Version, 170 PS, Automatik, Allradantrieb
  • Sitz-/Schlafplätze: 4/4
  • Grundpreis: 77.725 Euro

Der GP1 Premium bringt einen Allradantrieb mit 170 PS und Automatikgetriebe mit. Außerdem verfügt er über 19-Zoll-Alu-Räder, einen 13-Zoll-Bildschirm und ein Fahrassistenz-Paket. Erhältlich ist er in fünf verschiedenen Farben in verschiedenen Grautönen, Blue Metallic oder Artisan Red.

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Westfalia GP1 Classic

  • Basisfahrzeug: Ford Transit Custom in Titanium-Version, 136 PS, Schaltgetriebe
  • Sitz-/Schlafplätze: 4/4
  • Grundpreis: 63.890 Euro

Der GP1 Classic ist vorkonfiguriert und nur in Weiß bestellbar. Das Aufstelldach ist ebenfalls in Gelcoat Weiß gehalten. Den Classic gibt's nur mit Schaltgetriebe. Der Preisunterschied zum Premium beträgt 13.835 Euro.  © Promobil

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