Recep Tayyip Erdogan

Recep Tayyip Erdogan, Viktor Orban, Jaroslaw Kaczynski – in Europa arbeiten mehrere Präsidenten und Parteichefs offenbar an autokratischen Strukturen für ihre Länder. Was dran ist an dieser These. Und um wen man sich am meisten sorgen muss.

Im türkischen Parlament haben Anhänger von Regierung und Opposition ihren Streit um die geplante Verfassungsreform handgreiflich ausgetragen. Abgeordnete beider Lager gingen am Donnerstag im Plenum in Ankara aufeinander los, nachdem eine unabhängige Abgeordnete sich aus Protest gegen das Reformprojekt mit Handschellen an ein Mikrofon gekettet hatte und eine Dauerrede hielt.

Terror vom IS, der Dauerkonflikt mit den Kurden, dazu das harte Vorgehen gegen innenpolitische Gegner: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine Partei kämpfen derzeit an vielen Stellen. Das könnte Folgen haben für das Gleichgewicht im Land, das für seine europäischen Partner lange ein Stabilitätsanker war.

Mit Panzern, Raketen und Kampfjets greift die Türkei in Syrien den IS an, der sich zum Anschlag in Istanbul bekannt hat. Immer noch sucht die Polizei nach dem Täter aus der Silvesternacht. Da taucht vom Verdächtigen ein Selfie-Video auf - gefilmt im Herzen Istanbuls.

Der Schock in der Türkei sitzt nach dem Anschlag auf einen Nachtclub am Bosporus tief. Mittlerweile hat die türkische Polizei acht Verdächtige festgenommen, wie mehrere Medien berichten. Die Terrormiliz IS hatte den Anschlag am Montag für sich reklamiert. Bei dem Attentat ist in der Silvesternacht ein Deutscher gestorben. Ein weiteres Todesopfer kam ebenfalls aus Deutschland.

Nach dem Anschlag in einem Nachtclub in Istanbul haben zahlreiche Politiker wie Wladimdir Putin und Barack Obama der Türkei ihr Beileid ausgesprochen. Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilte den Angriff und sprach von einem "hinterhältigen Anschlag".

Dutzende Terroranschläge durchlitt die Türkei 2016. In der Silvesternacht kommen in einem berühmten Club in Istanbul Hunderte Menschen zusammen, um das neue Jahr zu feiern. Dann dringt mindestens ein Angreifer ein - und richtet ein Blutbad an. Die Suche nach dem Attentäter läuft.

Die Kreml-Führung hat den Drahtziehern des Attentats auf den russischen Botschafter mit Vergeltung gedroht. Moskau plant zudem, das Atomwaffen-Arsenal des Landes auszubauen.

Bis vor wenigen Tagen berichtete sie im Kurzbotschaftendienst Twitter über die Kämpfe im syrischen Aleppo - nun wurde die siebenjährige Bana in Ankara vom türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan empfangen. Erdogan veröffentlichte am Mittwoch Fotos, die das "Twitter-Mädchen" und seine Familie im Präsidentenpalast zeigen. Auf einem Foto sitzen Bana und ihr Bruder auf Erdogans Schoß.

Anschlag in Ankara: Bei dem Attentäter, der den russischen Botschafter in der Türkei getötet hat, handelte es sich nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt um einen einheimischen Polizisten.

Moderator Böhmermann wünscht sich eine Show im ZDF-Hauptprogramm. Intendant Bellut sagt, was er davon hält und ob er auch künftig auf den Satiriker setzt.

Die 35 deutschen Lehrer des Gymnasiums Istanbul Lisesi werden aus deutschen Steuergeldern bezahlt. Mit der türkischen Schulleitung gibt es jetzt Streit, ob und wie Weihnachten Thema sein darf. Deutsche Politiker argwöhnen, der Staat wolle religiöse Vielfalt "ausmerzen".

Bombenanschläge, Hinrichtungen - kurdische Extremisten überziehen die Türkei seit Monaten mit Terror. In türkischen Städten geht der Mob aus Rache auf Kurden los. Droht dem Land ein Bürgerkrieg?

Nach dem Terroranschlag in der zentralanatolischen Stadt Kayseri ist es in der Nacht zum Sonntag zu Angriffen auf Büros der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP gekommen.

Auf einmal rückt der Schrecken ganz nah. Ein syrischer Lokalpolitiker berichtet den europäischen Staats- und Regierungschefs von Gräueln in Aleppo. Doch am Ende stehen wieder nur Appelle, während sich die Evakuierungsmission in der geschundenen Stadt weiter verzögert.

Die Lage im umkämpften Aleppo ist noch immer unübersichtlich. Der vereinbarte Waffenstillstand war brüchig, der zugesicherte Abzug der Rebellen aus dem Ostteil der Stadt war bisher nicht möglich. Warum? Und wie ist die Lage in Aleppo aktuell.

CDU-Politiker Norbert Röttgen hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vorgeworfen, die Terroranschläge in seinem Land dafür zu missbrauchen, um gegen Andersdenkende vorzugehen und seine Macht auszubauen.

Nach den Terroranschlägen in Istanbul verspricht die Regierung "Rache". Sie geht nicht nur gegen die PKK, sondern auch gegen die pro-kurdische Opposition vor. Der Konflikt droht aus dem Ruder zu laufen.

Nach dem Doppelanschlag von Istanbul ist die Zahl der Toten auf 44 gestiegen. Darunter seien 36 Polizisten und 8 Zivilisten, teilte Gesundheitsminister Recep Akdag am Montag mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

Nach dem tödlichen Doppelanschlag in der türkischen Metropole Istanbul hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Vergeltung angekündigt. Bei den Attacken am Samstagabend sind mindestens 38 Menschen getötet und mehr als 150 verletzt worden.

Die Menschen in Istanbul haben die fünfte schwere Terrorattacke binnen eines Jahres erlebt. In der lange für ihren Optimismus bekannten Stadt regieren Angst und Entsetzen. Die Lage in der Türkei droht sich weiter zu verschärfen.

Zwei Bombenanschläge erschüttern Istanbul. Ziel war offensichtlich die Polizei, die nach einem Risikospiel verfeindeter Mannschaften die Straßen um ein Fußballstadion sicherte. ...

Das Zentrum von Istanbul wurde von zwei Explosionen erschüttert. Bei einer handelt es sich um einen Bombenanschlag gegen Polizisten, bei der zweiten Explosion gibt es Hinweise auf einen Selbstmordanschlag. Erdogan selbst bestätigte am späten Abend Todesopfer. Genau Zahlen nannte er nicht.

Angela Merkel würde die Debatte um die doppelte Staatsbürgerschaft am liebsten abwürgen. Doch in der Union sorgt das für Unmut. Die Rede ist von einer "Provokation" der Kanzlerin.

Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht hat der CDU Nachahmung der AfD vorgeworfen. "Statt sich endlich um die tatsächliche Bekämpfung von Fluchtursachen zu kümmern, kopiert man in Sachen Asyl lieber das AfD-Programm", sagte die Spitzenkandidatin der Linken der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Driften die Chefin und ihre CDU auseinander? Merkel fegt einen Parteitagsbeschluss zur Seite, um den Koalitionsfrieden zu wahren. Aber wohl auch aus voller Überzeugung. Die SPD frohlockt.

Die auf dem CDU-Parteitag mehrheitlich beschlossene Forderung, die Optionspflicht bei der doppelten Staatsbürgerschaft wieder einzuführen, stößt beim Koalitionspartner SPD auf Empörung.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich für einen harten Kurs gegenüber der Türkei ausgesprochen. "Wir dürfen uns in dieser Auseinandersetzung nicht lächerlich ...

Angela Merkel spricht sich nun doch dafür aus, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auszusetzen. Die Bundeskanzlerin will den Kontakt zu Recep Tayyip Erdogan jedoch nicht abreißen lassen.

Der Ton ist scharf zwischen der EU und der Türkei. Die Forderung des Europaparlaments, die Beitrittsgespräche auf Eis zu legen, hat die türkische Führung verärgert. Und ...

Der Ton ist scharf zwischen der EU und der Türkei. Die Forderung des Europaparlaments, die Beitrittsgespräche auf Eis zu legen, hat die türkische Führung verärgert. Und Präsident Erdogan zeigt das auch.

Die scharfe Reaktion der Türkei kommt prompt: Nach der Empfehlung des EU-Parlaments, die Beitrittsgespräche einzufrieren, erwägt Präsident Erdogan, Flüchtlinge nicht mehr länger aufzuhalten. Nicht seine erste Drohung dieser Art - und die Bundesregierung reagiert prompt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat bereits vor dem Votum im Europaparlament zu den Beitrittsgesprächen mit Ankara angekündigt, er werde dessen Ergebnis nicht anerkennen. "Diese Abstimmung hat überhaupt keinen Wert, egal welches Ergebnis herauskommt", sagte Erdogan am Mittwoch bei einem Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul. Es sei ihm "unmöglich, die Botschaft zu verdauen", die das Parlament aussenden wolle.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan misst der bevorstehenden Abstimmung im EU-Parlament über ein Einfrieren der Beitrittsgespräche mit seinem Land keinerlei Bedeutung bei.

Die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nach dem gescheiterten Putschversuch angekündigte "Säuberung" im öffentlichen Dienst geht unvermindert weiter: In einem am Dienstag veröffentlichten Dekret wurde die Entlassung von 15.000 weiteren Staatsbediensteten verfügt.

Seit 16 Jahren führt sie die CDU, seit 11 das Land. Die Kanzlerin wird im Ausland bejubelt - nicht aber Zuhause. Nun tritt Angela Merkel noch einmal an. Und rechnet mit ihrem bisher schwersten Wahlkampf.

Angesichts der kriselnden EU-Beitrittsverhandlungen erwägt die Türkei nach den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan eine Orientierung nach Russland und China.

Der mörderische Konflikt in Syrien ist völlig verfahren, ein Ende des Krieges bislang nicht in Sicht. Mit der Wahl von Donald Trump könnte sich das möglicherweise ändern. Jedenfalls gibt es Anzeichen, dass sich mit dem neuen US-Präsidenten auch eine neue Dynamik für Syrien ergeben könnte. Über die Konsequenzen gibt es verschiedene Meinungen.

Deutschland und die Türkei waren lange Zeit ziemlich beste Freunde. Davon ist nicht viel übrig. Frank-Walter Steinmeiers Kritik am neuen türkischen Politikstil ist deutlich. Schließlich ist er noch nicht Präsident, sondern noch Außenminister.

Angela Merkels Reaktion auf Donald Trump kann als Kanzlerkandidatur verstanden werden. Es wäre ihre wohl größte Herausforderung. Denn sie hat nicht mehr viele Verbündete auf internationaler Ebene.

Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn hat die aktuellen Entwicklungen in der Türkei mit denen in der Nazi-Zeit verglichen.

Es geht für die Terrormiliz IS in ihren zwei wichtigsten Städten ums militärische Überleben. Doch die am Sonntag verkündete Offensive auf ihre Hochburg Al-Rakka birgt noch ein ganz anderes Konfliktpotenzial.

In der Türkei eskaliert der Konflikt zwischen Präsident Recep Tayyip Erdogan und der prokurdischen HDP. Nach der Festnahme ihrer beiden Vorsitzenden sowie weiterer Funktionäre will die Oppositionspartei ihre Arbeit im Parlament stark einschränken.

Seine Kritiker nennen Baschar al-Assad einen Kriegstreiber, seine Befürworter sehen im syrischen Staatspräsidenten eine Chance für Stabilität im Bürgerkriegsland. Im Interview erklärt ein Nahost-Experte, an welcher These mehr dran ist und ob ein Frieden absehbar überhaupt realistisch ist.

Nach dem Anschlag auf das Polizeihauptquartier in Diyarbakir behauptet der IS, für die Tat verantwortlich zu sein. Das türkische Militär meldet neue Angriffe auf die Terrormiliz.

Trotz internationaler Kritik an dem zunehmend autoritären Kurs der Türkei müssen die beiden Vorsitzenden der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP ins Gefängnis: Ein Gericht in der Kurdenmetropole Diyarbakir verhängte am Freitag wegen Terrorvorwürfen Untersuchungshaft gegen die Doppelspitze aus Selahattin Demirtas und Figen Yüksekdag, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete.

Präsident Erdogan lässt Journalisten und Oppositionelle festnehmen - und reagiert zornig auf deutsche Kritik, Ankara droht mit dem Aus des Flüchtlingsdeals. Die Türkeipolitik der Kanzlerin "fällt uns auf die Füße", heißt es aus der SPD.

In einer Serie nächtlicher Razzien hat die türkische Polizei die Chefs der prokurdischen Oppositionspartei HDP festgenommen. Unter den Festgenommenen seien die beiden Ko-Parteivorsitzenden Selahattin Demirtas und Figen Yüksekdag sowie mehrere Parlamentsabgeordnete der HDP, berichteten die Agentur Anadolu und weitere Medien in der Nacht zu Freitag. Die Zugriffe seien im Rahmen von Anti-Terror-Ermittlungen erfolgt.

In der Türkei werden Zeitungen dichtgemacht, politische Gegner misshandelt, die Todesstrafe könnte wiedereingeführt werden. Kann so ein Staat Mitglied der Europäischen Union werden? Eine Expertin sagt, der Beitritt sei "in weite Ferne gerückt."

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird von Reporter ohne Grenzen erstmals als "Feind der Pressefreiheit" gelistet. Insbesondere die Verhaftung von Journalisten der regierungskritischen Zeitung "Cumhuriyet" sorgt derzeit für Kritik.