Recep Tayyip Erdogan

Aufregung programmiert: FDP-Parteichef Christian Lindner mokiert sich zweieinhalb Wochen vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen über türkischstämmige Fußball-Nationalspieler, die bei der Nationalhymne nicht mitsingen.

Ein Dreivierteljahr ist der Putschversuch in der Türkei her. Die von Präsident Erdogan danach angekündigten "Säuberungen" sind immer noch nicht abgeschlossen: Mit landesweiten Razzien gehen Sicherheitskräfte nun gegen angebliche Gülen-Anhänger bei der Polizei vor.

Razzia gegen vermeintliche Staatsfeinde: Die Regierung von Präsident Erdogan hat mehr als tausend angebliche Anhänger des Predigers Gülen verhaften lassen. Sie sollen einem Netzwerk im Polizeiapparat angehören.

Drei Tage vor der französischen Präsidentschaftswahl hat die Rechtspopulistin Marine Le Pen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf angegriffen. Le Pen sagte am Donnerstagabend bei ihrem letzten großen Fernsehauftritt vor der Wahl, Merkel habe es der Türkei erlaubt, ganz Europa in der Flüchtlingskrise zu "erpressen".

Nach seinem umstrittenen Sieg beim Referendum in der Türkei hat Staatschef Recep Tayyip Erdogan dementiert, dass er sein Land in eine Diktatur führe. Und Außenminister Mevlüt Cavosoglu hat den Wahlbeobachtern von der OSZE vorgeworfen, absichtlich Fehler gemacht zu haben. 

Nach der Abstimmung über ein neues Präsidialsystem in der Türkei kritisiert Grünen Chef Cem Özdemir Versäumnisse in der Integrationspolitik. CSU-Politiker Stephan Mayer bekräftigt indes ihre Forderung nach einer strengeren Doppelpass-Regelung.

Die türkische Regierung hat die Kritik der internationalen Wahlbeobachter am Verfassungsreferendum mit scharfen Worten zurückgewiesen.

Internationale Wahlbeobachter stellen dem Referendum in der Türkei kein gutes Zeugnis aus. Das "Nein"-Lager wurde demnach benachteiligt, das Referendum blieb hinter internationalen Standards zurück.

Nach dem Verfassungsreferendum will die Bundesregierung so schnell wie möglich den Gesprächsfaden mit Ankara wieder aufnehmen und verwies in einer ersten Stellungnahme auf die große Verantwortung der Türkei.

60 Prozent hatte Erdogan als Wunschziel beim Referendum ausgegeben. Dass der Präsident nur knapp gewonnen hat und selbst das umstritten ist, hält ihn nicht davon ab, den Sieg zu reklamieren. Wie wäre das Resultat wohl ausgefallen, wäre der Wahlkampf fair verlaufen?

Staatschef Recep Tayyip Erdogan erwartet von dem Referendum über die Einführung seines Präsidialsystems in der Türkei auch eine Quittung für Europa.

Ein Sieg von Präsident Recep Tayyip Erdogan beim Referendum an diesem Sonntag wird nach dessen Worten den Weg für die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei ebnen.

Spott für die OSZE: Vor dem Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei hat Staatschef Recep Tayyip Erdogan Kritik an den unabhängigen Wahlbeobachtern geäußert.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine Auslieferung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel in seiner Amtszeit ausgeschlossen.

Die Lage verfolgter Christen ist für den Unionsfraktionschef ein Herzensanliegen. Kurz vor Ostern richtet er einen Appell an Muslime. Und findet klare Worte für den türkischen ...

Unabhängige Wahlbeobachter stellen der Türkei wenige Tage vor dem Referendum über die Einführung des Präsidialsystems ein schlechtes Zeugnis aus: Das Nein-Lager, sprich die Gegner von Präsident Erdogan, würden im Wahlkampf massiv behindert. 

Die Lage verfolgter Christen ist für den Unionsfraktionschef ein Herzensanliegen. Kurz vor Ostern richtet er einen Appell an Muslime. Und findet klare Worte für den türkischen ...

Vor 40 Jahren gab es weltweit nur 16 Länder ganz ohne Todesstrafe. Heute sind es 141. Aber immer noch werden jedes Jahr Tausende Menschen hingerichtet. Wie viele es genau sind, weiß niemand.

Präsident Erdogan hat die Auslandstürken massenhaft zur Wahl aufgerufen. In Deutschland folgt ihm rund jeder zweite Wahlberechtigte - deutlich mehr als bei der Parlamentswahl 2015.

Knapp zwei Wochen vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Europa erneut mit Nazi-Beschimpfungen überzogen.

Zwei Wochen vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erneut scharfe Kritik an Europa geäußert und die EU als "Kreuzritter-Allianz" ...

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vermutet eine mögliche Provokation der türkischen Regierung hinter der Weitergabe einer Liste mit in Deutschland vom türkischen Geheimdienst MIT ausspionierten Menschen.

Es sind schwerwiegende Vorwürfe: Der türkische Geheimdienst MIT soll Hunderte in Deutschland lebende angebliche Gülen-Anhänger ausspioniert haben. Auch die Politikerinnen Michelle Müntefering und Emine Demirbüken-Wegner wurden offenbar bespitzelt. Eine Chronologie der Ereignisse.

Im Streit mit der Türkei hat Sigmar Gabriel Sorge über antitürkische Tendenzen in Deutschland gezeigt. Vor allem türkischstämmige Menschen in Deutschland hätten Angst vor der Zerstörung erfolgreicher Zusammenarbeit.

Warum dürfen Türken auf deutschem Boden ab dem 27. März am umstrittenen Erdogan-Referendum teilnehmen? Sind Ditib-Imame an der Wahl-Durchführung beteiligt? Was passiert mit den Wahlurnen?

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Deutschland erneut Faschismus vorgeworfen. Zugleich machte er auf einer Kundgebung im Istanbuler Stadtteil Gaziosmanpasa ...

Die AKP von Präsident Erdogan rührt kräftig die Werbetrommel für dessen Präsidialsystem - und preist die geplante Reform als Fortschritt an. Was ist dran an ihren Wahlversprechen?

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erwägt ein weiteres Referendum über den Beitritt zur Europäischen Union (EU).

Der türkische Präsident Erdogan sieht sich von Europa verunglimpft - und will mit Nazi-Vergleichen weitermachen, solange er Diktator geschimpft wird

Die Tourismusflaute in der Türkei hält an - viele Urlauber zieht es in diesem Jahr eher nach Palma de Mallorca als nach Pamukkale. Doch kann das Land noch im ...

Der neue Bundespräsident startet mit einer klaren Botschaft: Die Demokratie ist gefährdet, ihr Fortleben alles andere als sicher. Was tun? Als Antwort erzählt Steinmeier eine Tiergeschichte.

Wochenlang hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Europa provoziert. Am Dienstag dann sendete seine Partei, die AKP, ein erstes Versöhnungszeichen. Experten aber glauben: Das bedeutet noch lange nicht, dass Erdogan zur Räson gekommen ist.

Klare Worte von Frank-Walter Steinmeier in Richtung Türkei: Der Bundespräsident fordert in seiner Rede im Bundestag den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan dazu auf, die Nazi-Vergleiche zu beenden und den inhaftierten "Welt"-Journalisten Deniz Yücel freizulassen.

Die Aufnahme der Türkei in die Europäische Union ist in weite Ferne gerückt. Seitdem das Land 1999 zum offiziellen Beitrittskandidaten ernannt wurde, war die Situation noch nie so schwierig wie im Moment. Gibt es dennoch Chancen? Und was sind die größten Hürden? Ein Überblick.

Nächsten Montag beginnt für die in Deutschland lebenden Türken das Referendum. Sie entscheiden mit darüber, ob Erdogans Machtbefugnisse wachsen oder nicht. Der Streit um AKP-Wahlkampfauftritte in Europa - inklusive Nazi-Vergleiche - hat die Gräben vertieft.

Die AKP hat alle geplanten Wahlkampf-Auftritte türkischer Minister in Deutschland abgesagt. Zuvor hatte bereits die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) erklärt, bis zum Verfassungsreferendum in der Türkei keine weiteren Auftritte von türkischen Ministern oder anderen AKP-Politikern in Deutschland mehr zu planen.

Dass die Türkei der Europäischen Union beitritt werde "immer unrealistischer", sagt Johannes Hahn - und er ist Erweiterungskommissar der EU.

Recep Tayyip Erdogans Eskalationsspirale dreht sich weiter: Immer wenn man denkt, heftiger geht es nicht mehr, setzt er noch einen drauf. Am Sonntag ist er bei einem Nazi-Vorwurf gegen Angela Merkel persönlich angelangt. Und die Kanzlerin hält sich immer noch zurück. Ist Merkels Verhalten richtig?

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die auf schweren Vorwürfe des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan reagiert. Dieser hatte Merkel am Sonntag "Nazi-Methoden" vorgeworfen. Die Kanzlerin deutete nun in einer Rede mögliche Konsequenzen an. Spitzenpolitiker aus Deutschland und der EU warnen Erdogan ebenfalls.

Mark Rutte hat in den Niederlanden Rechtspopulist Geert Wilders in die Schranken gewiesen, indem er gegen diesen und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan einen harten Kurs fuhr. Anne Will möchte von ihren Gästen wissen, ob das die richtige Strategie ist.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hält die Drohungen der Türkei mit einem Ende des EU-Flüchtlingspakts für unglaubwürdig. "Die Türkei wird dieses Abkommen nicht ...

Mit seinen Aussagen zum Putschversuch in der Türkei hat BND-Präsident für viel Wirbel gesorgt. Der Sprecher von Recep Tayyip Erdogan konterte die Vorwürfe - und warf Deutschland seinerseits die Unterstützung der PKK vor.

Die Bundeswehr kann nicht nur Marschmusik. Beim feierlichen Abschied für Bundespräsident Joachim Gauck spielt das Musikkorps ein Volkslied, ein Kirchenlied - und einen DDR-Hit.

Im Streit mit Deutschland und den Niederlanden hat der türkische Innenminister Süleyman Söylu gedroht, tausende Flüchtlinge in die EU zu schicken. "Wenn ihr wollt, schicken wir euch die 15.000 Flüchtlinge, die wir jeden Monat zurückhalten", sagte Söylu.

Erdogan, Putin, Trump: Auf Angela Merkel machen die Machtspielchen von Alphatier-Politikern offenbar wenig Eindruck. Die Bundeskanzlerin bleibt ihrem besonnenen, unaufgeregten Stil treu. Kritiker sagen, damit wirke sie unterwürfig, Unterstützer loben ihr taktisches Kalkül.

Bei Sandra Maischberger geht es um die Wahl in den Niederlanden. Am Rande. Denn wieder dominiert die Debatte um Recep Tayyip Erdogan. FDP-Politiker Christian Lindner erhebt dabei einen schweren politischen Vorwurf gegen Kanzlerin Angela Merkel.

Ein Beitritt der Türkei zur EU ist in weite Ferne gerückt. Die Verhandlungen mit Recep Tayyip Erdogan liegen auf Eis, das Tischtuch scheint mit den jüngsten Spannungen zwischen der Türkei, Deutschland und den Niederlanden gar endgültig zerrissen. Ein völliger Abbruch der Beziehungen hätte allerdings fatale Konsequenzen für beide Seiten, warnt Nahost-Experte Prof. Dr. Günter Meyer.

Hacker haben sich Zugang zu Tausenden Twitter-Accounts verschafft und darüber Anfeindungen gegen die Niederlande und Deutschland verbreitet.

Der türkische Präsident Erdogan nennt die Bundeskanzlerin eine Terror-Helferin und bescheinigt der Bundesrepublik Nazi-Methoden. Nun hält Merkels rechte Hand, Kanzleramtschef Altmaier, dagegen und droht zurück. Ob das Ankara beeindruckt?

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird deutlich im Streit mit den Niederlanden und droht, das Land werde "den Preis dafür bezahlen", dass Wahlkampfauftritte türkischer Minister verboten wurden. Doch was hat Erdogan gegen die Niederlande - und die EU - tatsächlich in der Hand? Ein Experte meint: Hinter den wagen Drohgebärden könnte vielmehr eine konkrete Strategie stecken.