• Das Team von Trainer Sergio Scariolo besiegte den Olympia-Zweiten Frankreich am Sonntagabend im Finale von Berlin mit 88:76 (47:37).
  • Für Spanien war es das erste Turnier nach der Ära der beiden Gasol-Brüder Marc und Pau.
  • Zuletzt hatten die Iberer in den Jahren 2009, 2011 und 2015 Gold bei der EM gewonnen.

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Spaniens Basketballer sind zum vierten Mal Europameister. Das Team von Trainer Sergio Scariolo besiegte den Olympia-Zweiten Frankreich am Sonntagabend im Finale von Berlin mit 88:76 (47:37) und krönte damit eine starke Turnierleistung. Bester Werfer beim Weltmeister war Juancho Hernangomez, der auf 27 Zähler kam und bereits in der ersten Halbzeit sechs Dreipunktewürfe verwandelte. Auch Willy Hernangomez (14) und Lorenzo Brown (14) trugen zum Erfolg des Weltmeisters vor 13 042 Zuschauern in der nicht ausverkauften Arena bei.

Spanien konnte sich auch ohne die Gasol-Brüder Marc und Pau sowie Ricky Rubio und Sergio Llull gut behaupten

Für Spanien war es das erste Turnier nach der Ära der beiden Gasol-Brüder Marc und Pau. Auch die beiden Spielmacher Ricky Rubio und Sergio Llull waren bei den Titelkämpfen mit der Endrunde in Berlin nicht dabei. Zuvor hatten die Iberer 2009, 2011 und 2015 Gold bei der EM gewonnen. Frankreichs einziger EM-Titel datiert aus dem Jahr 2013.

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Diesmal blieb den Franzosen wie bei Olympia in Tokio 2021 nur der zweite Platz. Vor allem in der ersten Halbzeit agierte das Team von Coach Vincent Collet, das schon im Achtelfinale gegen die Türkei und im Viertelfinale gegen Italien kurz vor dem Aus stand, unter seinen Möglichkeiten. NBA-Profi Rudy Gobert (sechs Punkte, sechs Rebounds) zeigte ein schwaches Spiel. Bester Werfer der Franzosen war Evan Fournier mit 23 Zählern.(dpa/jst)

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