Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone wünscht sich einen höheren Risikofaktor in der Formel 1. Der Brite würde dafür übereinstimmenden Medienberichten zufolge auf den Strecken gerne niedrige Mauern um die Kurven bauen lassen, um so den Nervenkitzel zu erhöhen.

Früher seien die Zuschauer zu einem Rennen gekommen und "dachten, es könnte jemand umkommen. Heute kommen sie zu einem Rennen in der Gewissheit, dass niemand umkommt", erzählte Ecclestone, der für seine provokanten Aussagen bekannt ist, demnach britischen Journalisten. Das sei auch gut so, versicherte er.

Ecclestone will "Mauern um die Kurven bauen"

Ecclestones Ansicht nach gelten viele Rennen mittlerweile jedoch als zu sicher, zumal die Piloten durchaus die Streckenbegrenzung überfahren würden, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Er würde daher "40 Zentimeter hohe Mauern um die Kurven bauen", meinte er weiter. Seine Idee würde dafür sorgen, dass die Piloten die Streckenbegrenzungen auch einhalten würden.

WM-Favorit Nico Rosberg, der sich sehr für Sicherheit in der Formel 1 einsetzt, reagierte auf Ecclestones Vorstoß ungerührt. "Wir sollten erstmal auf zehn andere Gebiete schauen, um den Sport aufregender zu machen", sagte der Mercedes-Pilot am Donnerstag.© dpa

Lewis Hamilton hat sich mit dem ersten Formel-1-Sieg seit dem 31. Juli in Deutschland zurückgemeldet. Der britische Titelverteidiger will im WM-Kampf nicht aufgeben - obwohl sein Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg vor den letzten drei Rennen noch 26 Punkte Vorsprung hat.