Die besten Bilder der Formel-1-Saison 2019

Die Formel 1 bot auch im Jahr 2019 wieder viel Spektakel. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Saison 2019.

Platz fünf im letzten Rennen der Saison, Platz fünf in der WM-Gesamtwertung: Für den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel endet seine schlechteste Saison seit seinem Wechsel zu Ferrari im Jahr 2015 in einem trostlosen Rennen. Vettel fährt der Musik wie so oft hinterher. Für 2020 muss sich der 32-Jährige Gedanken machen.
Vettels Teamkollege Charles Leclerc rast hinter Lewis Hamilton und Max Verstappen aufs Podium, und das schon zum zehnten Mal in seiner ersten Saison bei Ferrari. Der Monegasse hat allen Grund, sein Jahr nach der Zieldurchfahrt mit einem sogenannten "Donut" auf dem Asphalt zu feiern.
Abschied nehmen heißt es - zumindest auf Zeit - von Nico Hülkenberg. Wie Vettel 32 Jahre alt, fand der Renault-Pilot nach zehn Formel-1-Jahren am Stück bisher für 2020 kein Cockpit mehr. In Abu Dhabi landet Hülkenberg in seinem 177. Rennen auf Rang zwölf. In der Gesamtwertung kommt er über Platz 14 nicht hinaus.
Verdiente Champagner-Dusche: Max Verstappen gewinnt das vorletzte Rennen der Formel-1-Saison. In Sao Paulo startet der Niederländer von der Pole-Position und fährt schließlich – nachdem er sich mehrmals gegen Hamilton behauptet – als Erster ins Ziel. Nach seinem dritten Saisonsieg steht der 22-Jährige auf Platz drei der Fahrerwertung.
Die Ferrari-Streithähne Sebastian Vettel und Charles Leclerc kegeln sich indes gegenseitig von der Strecke. Bei einem Überholmanöver zwischen den Roten kommt es zu einer Berührung. Vettels Hinterrad (Foto) wird dabei so beschädigt, dass er nicht weiterfahren kann. Bei Leclerc erwischt es das rechte Vorderrad. Auch für ihn ist fünf Runden vor Rennende vorzeitig Schluss.
Ein packendes Kopf-an-Kopf-Finish liefern sich Pierre Gasly im Toro Rosso (li.) und Weltmeister Lewis Hamilton (re.). Mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,062 Sekunden kommt der 23-Jährige vor dem Briten als Zweiter ins Ziel und feiert seine erste Podiumsplatzierung in der Formel 1. Hamilton wiederum muss seine nach dem Rennen noch abgeben.
Kurz vor Rennende trifft Hamilton den Red-Bull-Fahrer Alex Albon bei einem Überholversuch. Am Ende reicht es für den Thailänder nur noch für Rang 14. Hamilton bekommt nach dem Rennen eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe und fällt damit vom dritten auf den siebten Rang zurück. Nach dem Rennen entschuldigt er sich beim 23-Jährigen (Foto).
Lewis Hamilton ist Weltmeister! Nach seinen Titeln in den Jahren 2008, 2014, 2015, 2017 und 2018 ist der Brite zum sechsten mal Champion. Im Rennen in den USA reicht dem Mercedes-Piloten ein zweiter Platz, um bereits im vorvorletzten Rennen der Saison den Titel perfekt zu machen. Hamilton trennt jetzt nur noch ein Titel von Rekordhalter Michael Schumacher.
Freude auch bei Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas: Der Finne gewinnt den Großen Preis der USA vor Lewis Hamilton und sichert sich mit seinem vierten Saisonsieg vorzeitig die Vizemeisterschaft. Für den 30-Jährigen ist das der größte Erfolg in seiner bisherigen Formel-1-Karriere.
Derweil rutscht Sebastian Vettel in der Fahrerwertung auf den fünften Platz. Der deutsche Ferrari-Pilot hat vom Start weg Probleme und wird innerhalb der ersten Runde von Platz zwei bis auf Platz sieben durchgereicht. Schließlich muss er das Rennen in der achten Runde mit einem Bruch der Radaufhängung der Hinterachse aufgeben.
Der drittplatzierte des Rennens, Max Verstappen aus dem Red-Bull-Rennstall, attackierte nach dem USA-Grand-Prix im niederländischen Fernsehen die Scuderia: "Das bekommst du, wenn du aufhören musst zu schummeln." Damit spielte der 22-Jährige auf Spekulationen an, dass Ferrari beim Einspritzen des Benzins in den Motor einen Trick verwende und eine Lücke in den Regeln ausnutze.
Lewis Hamiltons sechste Krönung zum Weltmeister der Formel 1 verschiebt sich trotz seines zehnten Saisonsiegs im 18. Rennen noch um einen Lauf. Sollte der Engländer nach Platz eins in Mexiko in den USA mindestens Achter werden, ist ihm der Titel sicher.
Sebastian Vettel hat in seinem Ferrari in Mexiko-Stadt gegenüber Lewis Hamilton einmal mehr das Nachsehen, fährt jedoch vor Hamiltons Mercedes-Kollegen Valtteri Bottas nach 23 Führungsrunden wenigstens auf Rang zwei. Das war auch Vettels Startplatz gewesen.
Auf Pole Position steht zum siebten Mal in seiner ersten Ferrari-Saison Vettels Team-Kollege Charles Leclerc. Der Monegasse führt bis zur 15. Runde und wird dann Opfer einer fehlschlagenden Team-Strategie. Er rutscht vom Podium. Am Ende ein enttäuschender vierter Platz.
Red Bulls Max Verstappen legt sich in Mexiko gleich mit beiden Mercedes an, was ihn letzten Endes mehr als eine Minute hinter Sieger Hamilton zurückwirft. Der drängt ihn gleich nach dem Start von der Strecke. Später holt sich Verstappen gegen Bottas einen Platten und rast vom letzten Platz (20) wenigstens noch auf Rang sechs.
Valtteri Bottas gewinnt den Großen Preis von Japan. Für den Mercedes-Piloten ist es der dritte Saisonsieg. Dank der gewonnenen Punkte baut der Finne seinen Vorsprung in der Fahrerwertung auf den Drittplatzierten Charles Leclerc, der als Sechster ins Ziel fuhr, aus und verkürzt gleichzeitig den Rückstand auf Teamkollege Lewis Hamilton, der Dritter wurde.
Dank der Podiumsplätze von Bottas und Hamilton ist dem Mercedes-Team der sechste Konstrukteurs-Titel in Folge bereits vier Rennen vor Saisonende nicht mehr zu nehmen. Mercedes' Motorsportchef Toto Wolff widmet den Titel der im Mai verstorbenen Formel-1-Legende Niki Lauda, "weil er von Anfang an ein so wichtiger Teil der Reise war."
Für den von der Pole-Position startenden Sebastian Vettel und seinen Ferrari-Kollegen Leclerc verläuft das Rennen vom Start weg bescheiden: Vettel patzt und muss zusehen, wie Bottas vorbeizieht und seine Führungsposition nicht mehr hergibt. Damit verspielt Vettel womöglich die letzte Chance auf seinen fünften WM-Titel. Diesen kann sich Hamilton beim Großen Preis von Mexiko Ende Oktober schnappen.
Leclerc hat derweil Probleme, überhaupt im Rennen zu bleiben: In der zweiten Kurve kommt es zu einer Kollision mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen, für den das Rennen deswegen in der 14. Runde beendet ist. Erst mit Verspätung fährt Leclerc wegen seines beschädigten Frontflügels in die Box. Nach dem Rennen bekommt er zwei Zeitstrafen, sodass der eigentlich Sechstplatzierte letztlich als Siebter gewertet wird.
Zwischenzeitlich stand der Grand Prix auf der Kippe. Wegen des Taifuns "Hagibis" war das dritte freie Training ersatzlos ausgefallen, das Qualifying auf den Renntag am Sonntag verschoben worden. Schließlich blieb zumindest die Rennstrecke aber vom Taifun weitgehend verschont und das Qualifying sowie das Rennen am Sonntag konnten ohne Beeinträchtigung stattfinden.