Die Legenden der Formel 1

Die Formel 1 ist die Königsklasse des Motorsports. Hier fahren die besten Fahrer der Welt um den WM-Titel. Diese Legenden hat der Sport bereits hervorgebracht.

Bis heute gilt zählt Schumacher zu den besten Fahrern überhaupt. 2013 verletzte er sich bei einem Ski-Unfall in der Schweiz schwer. Seither lebt die Formel-1-Legende von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Vollständig erholt hat er sich von dem Unfall bis heute nicht.
Im Jahr 1951, sowie in von 1954 bis 1957 war niemand so schnell wie Juan Manuel Fangio. Mit fünf gewonnenen Weltmeisterschaften hält er den zweiten Platz für die meisten Titel.
Auf nur einen WM-Sieg weniger kommt derweil Alain Prost. Im Laufe seiner Karriere gewann der Franzose insgesamt 51 Grand Prix. Legendär ist auch seine Rivalität mit Ayrton Senna. Jahrelang lieferten sich die beiden hitzige Duelle auf und abseits der Rennstrecke.
Im Alter von gerade einmal 23 Jahren gewann Sebastian Vettel 2010 seine erste Weltmeisterschaft in der Formel 1. Damit ist der der bislang jüngste Fahrer dem das gelang. In den drei darauffolgenden Jahren verteidigte er den Titel zudem. Vettel kommt also ebenfalls auf insgesamt vier Titel. In seiner Zeit bei Ferrari wartet der Heppenheimer jedoch noch auf einen WM-Triumph.
Auch Lewis Hamilton ist bereits vierfacher Champion. Der Mercedes-Pilot gewann 2008, 2014, 2015 und 2017 die Fahrer-WM. Mit einem weiteren Erfolg in diesem Jahr würde der Brite mit Juan Manuel Fangio gleichziehen.
Jim Clark wurde in seiner achtjährigen Formel-1-Karriere zwei Mal Weltmeister. Bei einem für ihn völlig bedeutungslosen Formel-2-Rennen verunglückte Clark 1968 in Hockenheim auf nasser Strecke tödlich.
Niki Lauda gewann nicht nur dreimal die Formel-1-Weltmeisterschaft: Der Österreicher schaffte auch eines der wohl größten Comebacks in der Geschichte des Rennsports.
Bei einem Unfall auf der Nordschleife am Nürburgring zog sich der Österreicher schwere Gesichtsverletzungen zu. Rund 200 Liter Benzin liefen ins Cockpit und entzündeten sich. Lauda wurde bewusstlos und trug schwere Verbrennungen am Kopf davon. Außerdem atmete er giftige Dämpfe ein, die die Lunge verätzten. Doch nur 42 Tage später saß Lauda in Italien wieder im Auto. 1977 und 1984 gewann Lauda erneut die WM.
Ayerton Senna krönte sich in den Jahren 1988, 1990 sowie 1991 zum Weltmeister. Alle seine Titel gewann der Brasilianer mit McLaren. Bei einem tragischen Unfall in San Marino starb Senna 1994.
Der erste Formel-1-Weltmeister der Geschichte war Giuseppe Farina. 1950 gewann Farina drei Rennen und sicherte sich so den WM-Titel vor Juan Manuel Fangio. Seinen letzten Sieg feierte er im Alter von 47 Jahren beim Großen Preis von Deutschland. 1966 verstarb er mit 59 Jahren.