Alles begann unter der Dusche, als Rubens Barrichello starke Kopfschmerzen plagten. Der ehemalige Formel-1-Pilot wurde anschließend von einem befreundeten Arzt ins Krankenhaus gebracht. Dort diagnostizierten die Ärzte einen Tumor im Nacken des Rennfahrers, der zu wachsen schien. Der Tumor wurde während einer risikoreichen Operation entfernt. Mittlerweile geht es Barrichello wieder gut und er ist in der Lage, weiter Rennen zu fahren.

Nach seinem Krankenhausaufenthalt wendete sich Barrichello in den sozialen Medien an seine Fans: "Ich bin am vergangenen Samstag aufgewacht und habe eine Dusche genommen. Ich spürte fürchterliche Kopfschmerzen. Zum Glück war meine Frau da, sie rief einen befreundeten Arzt an, und der hat mich sofort ins Krankenhaus gefahren."

In der Sendung 'Conversa com Bial' legte Barrichello aber nun Details zu dem Vorfall offen. Die Ärzte hätten dem Brasilianer berichtet, dass nur 14 Prozent der Patienten nach solch einer Operation ihr Leben so weiterführen können, wie vorher. Außerdem würden nur sieben Prozent der Patienten wieder richtig auf die Beine kommen. Barrichello hatte Glück und kann auch nach dem Eingriff sein Leben so leben, wie er es will. Der Tumor selbst sei gutartig gewesen, hätte aber trotzdem unbedingt entfernt werden müssen.

Die größte Sorge, seiner Leidenschaft nicht mehr nachgehen zu können, ist nicht eingetroffen. Im Laufe des Jahres hat Barrichello in der brasilianischen Stockcar-Meisterschaft bereits an zwei Rennen teilgenommen. Der ehemalige Formel-1-Fahrer belegt aktuell den dritten Platz in der Meisterschaft. Der 45-Jährige setzt sich außerdem für die Rennsport-Karriere seines 16-Jährigen Sohnes Eduardo ein, der in der Formel 4 an den Start geht.  © Motorsport-Total.com GmbH