• Sebastian Vettel stärkt Mick Schumacher in der Debatte um dessen Leistungen in der Formel 1 den Rücken.
  • Schumacher war zuletzt von Haas-Teamchef Günther Steiner öffentlich kritisiert worden.
  • Vettel zeigt für die öffentliche Schelte wenig Verständnis.

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Ex-Weltmeister Sebastian Vettel hat seinen Kumpel Mick Schumacher nach dessen zuletzt schwachen Leistungen verteidigt. "Kritik ist in der Hinsicht auch gerechtfertigt. Aber man darf nicht immer nur draufhauen, sondern muss auch mal sagen, wenn was gut gelaufen ist", sagte Aston-Martin-Fahrer Vettel der "Bild"-Zeitung.

Vor dem neunten Saisonlauf in Kanada am Sonntag (20:00 Uhr/Sky) ist der Druck auf den 23-jährigen Schumacher beim US-Rennstall Haas groß. Noch immer ist der ehemalige Formel-2-Meister ohne WM-Punkte und kostete seinen Rennstall durch Unfälle schon viel zusätzliches Geld.

Vettel: "Wir fahren alle am Limit"

"Wir fahren alle am Limit", sagte der Hesse Vettel (34) und nahm Schumacher in Schutz: "Dass da mal was kaputtgehen kann, gehört dazu. Ich glaube, in der Situation sollte man alles dran setzen, einem den Rücken zu stärken. Auch aus eigener Erfahrung ist es nicht einfach, wenn teamintern nur draufgehauen wird."

Vor allem von Haas-Teamchef Günther Steiner gab es zuletzt Kritik an Schumacher. Nach den schweren Unfällen in Saudi-Arabien und Monaco hatte der Südtiroler Steiner seinen Piloten ermahnt, seine Fehler zu reduzieren und auf die hohen Kosten für die Reparaturen verwiesen.

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel in Barcelona bestohlen

Sebastian Vettel ist nach dem Formel-1-Rennen in Spanien überfallen worden. Dem viermaligen Weltmeister wurde am Montag in der Innenstadt von Barcelona eine Tasche gestohlen. Wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur am Montag auf Anfrage erklärte, geht es Vettel selbst gut.