• Darmstadt 98 hat sich eine glänzende Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga verschafft.
  • Die Hessen schenkten Erzgebirge Aue beim 6:0 gleich ein halbes Dutzend Tore ein.
  • Die Sachsen stehen nach der Pleite als Absteiger fest.

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Zweitligist SV Darmstadt 98 hat sich eine glänzende Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga verschafft und den FC Erzgebirge Aue vorzeitig in die 3. Liga geschossen. Die Hessen feierten am Samstagabend einen fulminanten 6:0 (4:0)-Sieg und verbesserten sich in der Tabelle auf den zweiten Platz. Die Sachsen müssen nach sechs Jahren dagegen wieder aus der 2. Bundesliga absteigen.

Vor den abschließenden zwei Saisonspielen verdrängten die Lilien dank des besseren Torverhältnisses den punktgleichen SV Werder Bremen (beide 57) vom direkten Aufstiegsplatz und verschafften sich wieder ein Drei-Punkte-Polster vor den weiteren Rivalen FC St. Pauli und Hamburger SV, der sich durch einen Kantersieg gegen Ingolstadt im Aufstiegsrennen zurückgemeldet hatte. Vor 13.850 Zuschauern trafen Tim Skarke (18./39. Minute), Luca Pfeiffer (16.), Braydon Manu (19.), Mathias Honsak (74.) und Tobias Kempe (90.) für die Darmstädter, die nun gute Chancen haben, nach fünf Jahren in der Zweitklassigkeit ins Oberhaus zurückzukehren.

Darmstadt erzielt gegen Aue drei Tore in vier Minuten

In einer einseitigen Partie dominierten die Hausherren von Beginn an und schafften mit drei Toren innerhalb von vier Minuten eine frühe Vorentscheidung. Zunächst traf Pfeiffer, dessen Schuss vom Innenpfosten ins Tor prallte. Dann schlenzte Skarke den Ball in die lange Ecke, ehe Manu das Leder wuchtig unter die Latte hämmerte. Noch vor der Pause legte Skarke gegen desolate Gäste nach einem starken Solo von Manu den vierten Treffer nach.

Im Gefühl des sicheren Sieges nahmen die Gastgeber im zweiten Durchgang ein bisschen das Tempo heraus und schonten sich damit schon ein wenig für die schwere Aufgabe am kommenden Freitag bei Fortuna Düsseldorf. In der Schlussphase schraubten Honsak und Kempe das Ergebnis dann noch weiter in die Höhe. (mt/dpa)

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