Am Freitagabend in der 2. Bundesliga geht der SC Paderborn siegreich vom Spielfeld. Und auch Heidenheim kommt dem Aufstieg einen Schritt näher.

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Mit der zweiten Niederlage nacheinander hat Eintracht Braunschweig einen Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga hinnehmen müssen. Die Niedersachsen unterlagen am Freitagabend beim Tabellenvierten SC Paderborn mit 1:5 (0:2) und bleiben mit 32 Punkten vorerst weiterhin auf Rang 14, können aber bei Siegen der Konkurrenz wieder in akute Abstiegsgefahr geraten.

Die Ostwestfalen, die fünf ihrer vergangenen sechs Heimspiele gewinnen konnten, verteidigten ihren vierten Tabellenplatz erfolgreich und verkürzten den Rückstand auf den Relegationsplatz zunächst auf sechs Punkte.

Am Ende hatten sie noch das 6:1 auf dem Fuß

Auch ohne ihren gefährlichen Angreifer Felix Platte, der wegen Rückenbeschwerden pausieren musste, bestimmten die heimstarken Paderborner Tempo und Rhythmus und kamen zu guten Offensivaktionen gegen sehr tief stehende Braunschweiger durch Robert Leipertz und Florent Muslija. Der Führungstreffer fiel dann vor 13.266 Zuschauern in der Home Deluxe Arena zwangsläufig. Eine präzise Flanke von Raphael Obermair verwandelte Julian Justvan (28. Minute) per Flugkopfball zum 1:0. Obermaier (45.+1) traf noch vor der Pause mit einem Schuss aus acht Metern zum 2:0, ehe Sirloh Conteh (51.) der dritte Paderborner Treffer gelang.

Die Gäste schafften durch Anthony Ujah (53.) den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Dennis Srbeny (90./90.+4) setzte mit seinen Treffern zum 4:1 und 5:1 den Schlusspunkt. Der Paderborner Marvin Pieringer vergab noch einen Foulelfmeter (90.+3).

Heidenheim festigt Rang 2

Der 1. FC Heidenheim bleibt auf Bundesliga-Kurs. Der Fußball-Zweitligist gewann am Freitag zum Auftakt des 30. Spieltags trotz einer nicht ganz überzeugenden Leistung mit 2:0 (1:0) bei der SpVgg Greuther Fürth und festigte den zweiten Tabellenplatz. Nach dem 23. Saisontreffer von Toptorjäger Tim Kleindienst (7. Minute) und einem Tor von Jan-Niklas Beste (51.), die beide von groben Fehlern der Gastgeber profitierten, rückten die Schwaben vorläufig bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Darmstadt 98 heran. Die Hessen spielen am Sonntag noch in Kiel. Der Vorsprung des FCH auf den Dritten Hamburger SV, der am Samstag beim 1. FC Magdeburg antritt, wuchs vorerst auf vier Zähler.

Die Heidenheimer hatten die Partie vor 11.897 Zuschauern zunächst im Griff. Bei Kleindiensts Abstauber zum 0:1 profitierten sie allerdings von einem kapitalen Schnitzer von Greuther Fürths Innenverteidiger Damian Michalski, der den Ball bei einer Rückgabe an den eigenen Pfosten setzte. Weitere hochkarätige Chancen ließ Kleindienst (14., 22.) ungenutzt.

Kurz nach der Pause leistete sich auch SpVgg-Torwart Andreas Linde einen groben Fehler, den Beste zum zweiten Gäste-Treffer nutzte. Danach verpasste Greuther Fürth bei eigenen Gelegenheiten das Anschlusstor (69.) gegen den phasenweise zu passiven, aber sehr effizienten FCH. Die Franken bleiben Tabellenelfter. (best/dpa)

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