• Der FC St. Pauli hat bei Hannover 96 einen Punkt in letzter Minute geholt.
  • Die Niedersachsen warten weiter auf den ersten Sieg der neuen Zweitliga-Saison.
  • Vor allem ein Strafstoß für 96 erhitzte die Gemüter.

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Der FC St. Pauli hat im Topspiel der 2. Bundesliga spät den ersten Saisonsieg von Hannover 96 verhindert. Beim 2:2 (1:1) vor 33.600 Zuschauern half den Niedersachsen allerdings auch ein höchst umstrittener Handelfmeter, den 96-Mittelfeldspieler Sebastian Kerk (33. Minute) verwandelte, zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen die Hamburger.

Nach dem angeblichen Handspiel von St. Pauli-Verteidiger Adam Dzwigala entschied Schiedsrichter Felix Zwayer in der 30. Minute mithilfe des Videoassistenten auf Elfmeter. Die "vorliegenden Kameraperspektiven" seien nicht ausreichend gewesen, um die Wahrnehmung des Referees "zweifelsfrei widerlegen" zu können, twitterte der Deutsche Fußball-Bund über seinen Schiedsrichter-Account.

St. Pauli hatte zunächst den unkonzentrierten Beginn der Hausherren ausgenutzt: Gleich zu Beginn der Partie traf Angreifer Johannes Eggestein (4.), der vom belgischen Club Royal Antwerpen an die Elbe gewechselt war. Derrick Köhn (71.) traf mit seinem abgefälschten Schuss zum 2:1. Jackson Irvine belohnte sein gutes Spiel und schockte Hannover spät mit dem Ausgleich (90.+5). (mt/dpa)