Transferhammer kurz vor Weihnachten: Mario Gomez verlässt mit sofortiger Wirkung den VfL Wolfsburg und kehrt zum VfB Stuttgart zurück. Die Vereine haben den Wechsel bestätigt.

Mit sofortiger Wirkung wechselt Mario Gomez vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart. Das bestätigten beide Vereine.

Nach dpa-Informationen beträgt die Ablöse für den Stürmer mehr als drei Millionen Euro. Zuvor vor hatte der "Kicker" über den Wechsel berichtet.

Brekalo nach Wolfsburg zurück

Im Gegenzug wechselt der vom schwäbischen Aufsteiger ausgeliehene Flügelspieler Josip Brekalo mit sofortiger Wirkung von Stuttgart zurück nach Wolfsburg. "Josip hat in Stuttgart die Entwicklung genommen, die wir uns erhofft hatten. Er hat beim VfB Spielpraxis sammeln können und ist weiter gereift. Jetzt freuen wir uns, dass er vorzeitig zurückkehrt und bei uns den nächsten Entwicklungsschritt machen kann", erklärte Olaf Rebbe, der Sportdirektor des VfL Wolfsburg, in einer Vereinsmitteilung.

Gomez erhält in Stuttgart einen Vertrag bis 30. Juni 2020. "Er geht die Rückkehr zu seinem Heimatverein mit einer unglaublicher Freude und Emotion sowie einer unbändigen Motivation an", sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke.

"In den letzten Wochen ist in mir der Wunsch immer stärker geworden, zurück in meine Heimat zu gehen und die sich bietende Möglichkeit schon jetzt im Winter zu nutzen", sagte Gomez.

Der 32 Jahre alte DFB-Stürmer spielte bereits in der Jugend für die Schwaben, bei denen er auch sein Bundesliga-Debüt gab.

Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt erklärte: "Er war immer ein Vorbild gerade für die jüngeren Spieler und ein Musterprofi, mit dem mir persönlich die Zusammenarbeit großen Spaß gemacht hat. Wir drücken ihm die Daumen, dass sich sein Traum von der WM-Teilnahme 2018 erfüllt."

Gomez seit 2016 in Wolfsburg

2004 begann Gomez seine Profikarriere in Stuttgart. Für rund 30 Millionen Euro wechselte er im Jahr 2009 zum FC Bayern. Über den AC Florenz und Besiktas Istanbul landete er schließlich im Sommer 2016 in Wolfsburg.

Die Stuttgarter hatten erst vor wenigen Tagen ihren Torjäger Simon Terodde zum 1. FC Köln verkauft. Daraufhin kündigte Reschke an, in der Offensive noch nachlegen zu wollen.

(ms/dpa)