Dortmunds Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang geht doch nicht nach China: Das Transferfenster im Reich der Mitte hat sich geschlossen, ohne dass der Gabuner berücksichtigt wurde. Vom Tisch ist ein Wechsel dennoch nicht.

Pierre-Emerick Aubameyang wechselt doch nicht nach China: Das Transferfenster hat sich um 18:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit geschlossen - ohne dass ein Vertrag unterschrieben ist.

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Borussia Dortmund hätte als börsennotierter Klub bei einem Wechsel eine Ad-Hoc-Meldung herausgeben müssen. Das ist bisher nicht geschehen.

Für BVB-Trainer Peter Bosz ist das keine Überraschung: "Es war für mich nie ein Thema, dass Auba nach China wechselt", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Peter Bosz: "Hoffe, er bleibt"

Ein Transfer von Aubameyang ist trotz des geplatzen China-Traums noch nicht vom Tisch: Auch andere Klubs hatten Interesse am Bundesliga-Torschützenkönig angemeldet.

"Als sein Trainer hoffe ich, dass er bleibt", betonte Bosz. Aber: "So lange ich Trainer bin, ist diese Transfer-Diskussion bis Ende August da." Er habe jeden Tag Kontakt mit Manager Michael Zorc: "Wir besprechen alles."

Aubameyang könnte nach England gehen

Es wird erwartet, dass England vermehrt in das Wechselgeschehen eingreift.

Ein Gunner könnte Auba beerben - vom Gabuner gibt es ebenfalls Neues.

Britische Medien berichten vom vor allem weiter starken Interesse des FC Chelsea an Aubameyang. Borussia Dortmunds Schmerzgrenze für den Bundesliga-Torschützenkönig (31 Treffer) soll bei 80 Millionen Euro liegen.

Trotz dieser Irrsinnssumme rät BVB-Meistertrainer Ottmar Hitzfeld seinem Ex-Club, den umworbenen Torjäger aus Gabun auf jeden Fall zu halten.

Er wünsche sich "dass Dortmund standhaft bleibt, auf den Vertrag besteht und ihn nicht gehen lässt", sagte der 68-Jährige bei "t-online.de". "Er wäre ein Riesenverlust für die Bundesliga." (ank)

Mit Material der dpa
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