Christian Pulisic nur Nummer vier: Die teuersten Transfers von Bundesliga-Profis ins Ausland

Der Transfer von Christian Pulisic von Borussia Dortmund zum FC Chelsea ist der viertteuerste Wechsel eines Bundesliga-Fußballers ins Ausland. Unangefochten an der Spitze liegt ebenfalls ein ehemaliger Dortmunder. Mit vier Transfers unter den Top Ten kassierte der BVB übrigens insgesamt am meisten ab. (Hinweis: Die Transfersummen sind teilweise geschätzt, sofern die Vereine keine konkreten Angaben machten. Zu den fixen Transfersummen kommen oft Bonuszahlungen, die später fällig werden können.)

Auf Platz 13 der teuersten Bundesliga-Profis, die ins Ausland wechselten, liegt Toni Kroos. 2014 verabschiedete sich der Mittelfeldspieler nach dem DFB-Pokalsieg vom FC Bayern München.
Für 30 Millionen Euro wechselte Kroos zu Real Madrid - mit den Königlichen gewann er bislang dreimal die Champions League.
In Köln trugen die Fans Anthony Modeste auch buchstäblich auf Händen, trotzdem verließ der Knipser 2017 den Klub.
Tianjin Quanjian blätterte 35 Millionen Euro hin, um Modeste in die chinesische Super League zu locken.
Edin Dzeko (l.) schrieb in Wolfsburg mit dem überraschenden Meistertitel 2009 Geschichte.
In der Winterpause der Saison 2010/2011 wechselte der Bosnier für 37 Millionen Euro zu Manchester City in die Premier League.
Auf Platz 10 der teuersten Bundesliga-Profis, die ins Ausland wechselten, steht der Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino (r.).
Zur Saison 2015/16 wechselte der brasilianische Angreifer zum FC Liverpool - für 41 Millionen Euro.
Beim VfL Wolfsburg wurde Julian Draxler (l.) nie so richtig glücklich.
Im Januar 2017 wechselte der ehemalige Schalker für 41 Millionen Euro zu Paris St. Germain.
Henrich Mchitarjan (M.) spielte in Diensten von Borussia Dortmund an guten Tagen so manchem Gegner Knoten in die Beine.
Zur Saison 2016/17 wechselte der Armenier für 42 Millionen Euro in die Premier League zu Manchester United - für den BVB bis dato der höchste Transfererlös. Glücklich wurde Mchitarjan bei den "Red Devils" allerdings nicht - 2018 folgte sein Wechsel zum FC Arsenal.
Granit Xhaka kam 2012 aus der Schweiz vom FC Basel zu Borussia Mönchengladbach.
Bei den Fohlen stieg er im Laufe der Jahre zum Kapitän auf - 2016 folgte dann der Wechsel zum FC Arsenal für 45 Millionen Euro.
Das Talent von Leroy Sané (r.) ist nicht zu übersehen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, dass der Linksfuß den FC Schalke verließ.
2016 war es dann so weit: Sané wurde für 48 Millionen Euro an Manchester City verkauft.
Pierre-Emerick Aubameyang eroberte die Herzen der BVB-Fans durch viele Treffer und akrobatischen Torjubel.
Die Gunst der gelb-schwarzen Anhänger büßte der Gabuner allerdings ein, als er sich zum FC Arsenal streikte. Immerhin: Für den Torjäger strichen die Dortmunder im Januar 2018 satte 63,75 Millionen Euro ein.
Mit der Ablösesumme von 64 Millionen Euro nimmt Christian Pulisic Platz vier in diesem Ranking ein. Sein Wechsel zum FC Chelsea im Januar 2019 war für den US-Amerikaner eine Herzensangelegenheit. Immerhin bleibt er Borussia Dortmund als Leihspieler noch bis Sommer 2019 erhalten.
Naby Keita (r.) nimmt Platz drei ein in der Rangliste der teuersten Bundesliga-Profis, die ins Ausland wechselten.