Christian Streich verlängert Vertrag: Seine besten Sprüche in über neun Jahren Freiburg

Vor kurzem verlängerte Christian Streich seinen Vertrag beim SC Freiburg. Somit ist er nun seit über neun Jahren bei den Breisgauern. Durch seine direkte Art ist er immer für einen Spruch gut und ist so zu einer der kultigsten Trainer-Figuren der Bundesliga aufgestiegen. Wir beleuchten seine besten Sprüche in den letzten Jahren.

"Und dann macht's batsch, batsch, batsch, und dann gibt’s drei Doppelpäss' und dann schieße se'n halt rein oder an Pfoschte oder knapp vorbei." - Freiburg-Trainer Christian Streich ist ein Freund des simplen Fußballs.
"So isch Sport. Des isch Sport. Dafür lebe wir e Stück weit. Wir habe uns halt des G'winne und Verliere ausgsucht - und nit des Wandern gehe." - Streich mit seiner Erkenntnis worum es im Fußball geht.
"Der Ball isch komme und dann hätt er mich halt einfach … bumm … über de Hufe grennt. So heißt des in Alemannisch." - Streich über den Bodycheck von David Abraham an der Seitenlinie. Der Argentinier sah in dem Match im November 2019 Rot für die Attacke.
"Ich weiß nit, was morge isch. Wenn ich des wüsst, des wär' ja furchtbar." Christian Streich ist ein Mann der Gegenwart.
"Es isch nit alles Friede, Freude, Eierkuchen. Au nit in Freiburg." - Christian Streich nach einer Auswärtsniederlage bei Hoffenheim.
"Des 1.523. Endrunde-Spiel – wie auch immer. Da sind ja vorher scho Spiele. Die vom Süde und die vom Oschte und vom Weschte. Des 1.523. Endrunde-Spiel. Also Dimensione, wo du sagsch: Wie alt isch der, 340?" – Streich über Dirk Nowitzki und den Spielplan der NBA.
"Jetzt freut ma sich auch wieder, dass ma die Jungs wiedersieht und mit ihne arbeite kann. Nach acht Woche vermisst ma sie dann scho." - Über seine Liebe zu seinen Spielern.
"Man wird nit en Star bei Bayern München, weil irgendeine höhere Macht g'sagt hat, du wirst Star bei Bayern München." - Streich über den Einkauf von Top-Spielern bei Klubs wie dem FC Bayern.
"Ganz unsexy sind wir nit. Also, ich bin jetzt relativ unsexy ..." - In diesem Punkt differenziert der Trainer ganz klar zwischen sich und dem Verein.
"Man verändert sich immer, weil man hat ja Stoffwechsel. Man isch ja nit tot." - Streich auf die Frage, ob er sich durch das mediale Interesse der vergangenen Jahre verändert habe.
"Ich weiß nit, ob se bsonders cool sein wollte, weil sie in de Hauptstadt sind." - Christian Streich über den Pyro-Einsatz der Freiburg-Fans im 0:2-Auswärtsspiel gegen Union Berlin im Oktober 2019.
"Ich möchte gerne noch ein wenig weitermachen. Ich arbeite ja auf dem Kickplatz und nicht in einem Steinbruch", sagte Streich in einem Interview über ein mögliches Karriereende. Eines steht fest: Langweilig wird es mit dem 55-Jährigen vorerst nicht werden - weder in Freiburg, noch in der Bundesliga.