Die verbale Auseinandersetzung zwischen Dietmar Hamann und Robert Lewandowski geht in die dritte Runde. Der frühere Bayern-Star Hamann erneuert seine Kritik am polnischen Torjäger des FC Bayern München. Der hatte Hamann zuvor unterstellt, "Blödsinn" zu reden und "keine Ahnung von Taktik" zu haben.

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Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann beharrt auf seiner Kritik an Bayern-Stürmer Robert Lewandowski. Der Pole hatte diese nach dem Pokalsieg des FC Bayern München über Hertha BSC vehement zurückgewiesen.

"Also ich bleibe da bei meinem Standpunkt, dass er nicht derselbe Spieler war in den letzten zwölf, achtzehn Monaten wie vorher", sagte der Ex-Bayern-Profi und Sky-Experte der Deutschen Presse-Agentur.

Zwar habe er selbst über Lewandowski immer gesagt: "Für mich ist er die beste Neun der Welt". Seit geraumer Zeit sehe er das - trotz Torerfolgen - aber nicht mehr so wie früher.

Hamann empfiehlt den Bayern einen Verkauf Lewandowskis

Hamann empfiehlt seinem Ex-Verein, angesichts "einiger Baustellen" auch jene im Sturm nicht zu unterschätzen: "Lewandowski ist jetzt 30. Wie lange er seine Tore noch macht, weiß ich nicht."

Es könne ein Problem für die Bayern sein, überhaupt einen Top-Stürmer zu finden. "Es gibt im Moment einen eklatanten Mangel an Topstürmern in Europa oder auf der Welt", sagte der 45-Jährige.

Bayern habe gute Aussichten auf Erfolg gegen Liverpool

Mit Blick auf das kommende Champions League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool mit Hinspiel am 19. Februar (21 Uhr, Pay-TV-Sender Sky überträgt) rechnet Hamann, der in seiner Karriere für beide Vereine gespielt hat, den Bayern gute Chancen aus: "Ich glaube, dass die Bayern da ganz gute Möglichkeiten haben, in Liverpool zu bestehen." An der Offensive der Engländer übte der 45-Jährige Kritik: "Die stottert ein bisschen im Moment." (hau/dpa)

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