Wildes Gerücht oder steckt doch mehr dahinter? Einem italienischen Medienbericht zufolge ist der FC Bayern München Top-Favorit auf die Verpflichtung von Emil Forsberg. Der Schwede soll sich bei RB Leipzig mit Trainer Ralph Hasenhüttl überworfen haben.

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Beim verdienten 2:1-Sieg gegen den FC Bayern kam Emil Forsberg nur von der Bank. In der aktuellen Bundesliga-Saison stehen für den Offensivspieler des RB Leipzig ohnehin erst vier Einsätze über 90 Minuten auf dem Konto.

Einem Bericht des italienischen Online-Portals "Calciomercato.it" zufolge soll Forsberg über seine verhältnismäßig geringen Einsatzzeiten arg enttäuscht sein - und womöglich zieht es ihn deshalb im Sommer zu einem Liga-Konkurrenten.

Wie es in dem Artikel weiter heißt, ist der FC Bayern Top-Favorit auf eine Verpflichtung des 26 Jahre alten Schweden. Auch Juventus Turin und der FC Arsenal haben demnach Interesse.

FC Bayern müsste tief in die Tasche greifen

Mit seinem aktuellen Trainer Ralph Hasenhüttl - interessanterweise ebenfalls ein Kandidat beim Rekordmeister - sei es zu einem Bruch gekommen. Auch Leipzig schließe daher einen Verkauf nicht mehr kategorisch aus. Anders als im vergangenen Sommer, als Sportdirektor Ralf Rangnick betont hatte, insbesondere die Leistungsträger halten zu wollen.

Im Januar dieses Jahres hatte Forsberg in der "Welt" gesagt, dass er sich "natürlich" einen Verbleib in Leipzig vorstellen könne, erklärte aber gleichzeitig: "Im Fußball ist eben auch alles möglich."

Wenige Monate zuvor hatte Forsbergs Berater Vorwürfe gegen Leipzig erhoben, mit dem strikten Wechsel-Veto die Träume des Spielers zu zerstören.

Klar ist: Sollten die Münchner den 26-Jährigen wirklich verpflichten wollen, müssten sie tief in die Tasche greifen, denn der RB-Star ist noch bis 2022 an seinen Klub gebunden. Der Rekordtransfer eines Bundesligisten - aufgestellt durch den VfL Wolfsburg, der 2015 43 Millionen für Julian Draxler an den FC Schalke 04 überwiesen hatte - würde ziemlich sicher fallen müssen. (tfr)